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  • Gestern kam im Deutschlandfunk ein interessanter Beitrag über die Probleme der Republikaner.

    Es wurde berichtet, dass die Wahlen "in der Mitte" gewonnen werden, es also darauf ankommt, dass die Kandidaten möglichst viele Stimmen aus den gemäßigten Lagern bekommen.
    Das Problem ist allerdings, dass die republikanischen Kandidaten zuerst mal gegen ihre internen Konkurrenten gewinnen müssen. Dabei müssen sie sich dann verstärkt um die konservativen Wahlziele kümmern. Dadurch werden sie dann im richtigen Wahlkampf ein Glaubwürdigkeitsproblem bekommen.
    Romney ist vermutlich derjenige, der am ehesten gegen Obama gewinnen könnte, aber er muss sich erstmal gegen die Ultrakonservativen durchsetzen. Das kann er nur, wenn er auch die sehr Konservativen in seiner Partei von sich überzeugen kann, indem er auch denen Honig um den Mund schmiert. Und dann wird er Probleme haben, die Gemäßigten im Kampf gegen Obama auf seine Seite zu ziehen.
    Auf jeden Fall sehr interessant.

    Ich hoffe aber, dass Obama gewinnt. Nicht die Nasen, die die Gesundheitsreform wieder rückgängig machen wollen.

    Das Land wird sonst vor die Hunde gehen. Auch so werden die schon bald Probleme mit ihrer Vormachtstellung haben, China holt immer schneller auf...

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  • Zitat

    Auch so werden die schon bald Probleme mit ihrer Vormachtstellung haben,

    Welche Vormachtsstellung? ;)
    Die USA sind schon lange nicht mehr die führende wirtschaftliche Supermacht. (Sie wollen es bloß nicht wahrhaben)

    Obama hat zwar nicht all die Erwartungen erfüllen können, aber lieber jemand der nur Teilversprechen einhält, als jemand, der überhaupt keine Versprechen einhält. Wichtig für die USA wäre daher eine soziale Hilfe in Form von "Gesundheit, Finanzielle Absicherungen" usw.
    Unter Obama wurde ja bereits einiges realisiert, deswegen halte ich zu Obama, da er wenigstens etwas angefangen hat, nicht wie gewisse andere Präsidenten.
    Bis heute habe ich z.B. den Drang Nixon zu treten, weil er indirekt an der heutigen Finanzkrise schuld ist. (Er setzte den Goldstandard ab, damit die USA mehr Geld hatten und übergab die Definierung "Wert des Geldes" an die Banken und was daraus resultierte sieht man ja heute...)

  • Und Republikaner, die ihre Versprechen halten würden fände ich noch viel schlimmer, als alles andere, die haben ja teilweise auch seltsame Ideen.

    Naja, wer ist denn deiner Meinung nach im Moment die größte Wirtschaftskraft? Schon China? Die USA sind (noch) recht wichtig in der Weltpolitik. Gerade wenn die Chinesen mehr Menschenrechte und so haben, dann werden sie zimelich schnell davon ziehen, gegen die Systeme des Turbokapitalismus (außer, sie kommen auch auf diesen Trichter)...

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  • Ich verstehe die Amis nicht, warum sie dagegen sind, dass jeder krankenversichert sein soll. Das gibt es schon sehr lange in Europa.

    Denkt ihr, dass das wegen schlechter Allgemeinbildung zu tun haben könnte?

    Das könnte ich mir als einen möglichen Grund sehr gut vorstellen.

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  • Zitat

    Naja, wer ist denn deiner Meinung nach im Moment die größte
    Wirtschaftskraft? Schon China? Die USA sind (noch) recht wichtig in der
    Weltpolitik

    China ist zwar eine große Wirtschaftsmacht, aber beziehen tue ich mich nicht auf sie. Ich spreche von Europa.
    Die USA haben wie du sagst zwar viel in der Weltpolitik mitzureden, aber wirtschaftlich gesehen, geht es denen noch schlechter als uns. (Sie standen vor kurzem vor dem Bankrott)
    Europa hat politisch gesehen auch sehr viel mitzuwirken. Wirtschaftlich geht es uns zwar nicht gut, aber es geht uns besser als den USA. ;)

    Die USA hatte schonmal rosigere Zeiten gehabt und nun dürfen sie den Mist ausbaden, den sie da angezettelt haben. Sie sind schuldig an der Finanzkrise (siehe diese Nixon Geschichte) und sind zum Großteil schuldig an der Klimaerwärmung (Jeder Haushalt dort hat mindestens zwei Autos, welche ziemliche aktiv fahren). Das Land braucht einen Führer der auch etwas hermacht und von allen Kandidaten ist eben Obama der, der auch wirklich etwas leisten könnte.

    Zitat

    Denkt ihr, dass das wegen schlechter Allgemeinbildung zu tun haben könnte?

    Möglich wärs, wenn ich bedenke, dass ein Amerikaner meine Englischlehrerin mal fragte: "Wo in den USA befindet sich Deutschland?", kann ich nur unterstützen, dass sie nicht sehr viel wissen. Nur die wenigsten, sind so dumm, daher glaube ich nicht dass dies der Grund ist.
    Wir sprechen hier von Republikanern und die wollen die Gesundheitsreform abschaffen, weil sie wohl nicht für andere arbeiten wollen. Jeder ist für das Eigene Wohl verantwortlich und wenn etwas passiert, dann soll man es selber zahlen.
    Jeder zahlt was in die Krankenkasse, jemand hat einen Unfall, Krankenkasse zahlt. Das Geld kommt also aus den Taschen der Leute, die in der Krankenkasse angemeldet sind und das z.B. scheint den Republikanern nicht zu passen.

  • "Der amerikanische Traum" hat evtl. auch etwas damit zu tun. Jeder soll möglichst frei sein, eine Krankenversicherung ist eben da eine Einschränkung. Gerade betuchtere Bürger müssen ja mehr ind die Kasse zahlen, und zahlen gefällt den Republikanern nicht.
    Vom Tellerwäscher zum Millionär, aber bei einer teuren Krankheit auch ganz schnell wieder zurück...


    Joa, Europa hat auch viel Einfluss etc., aber hier müssen sich immer mehrere Kanzler/Präsidenten etc. einige, Europa ist eben nicht so fest zusammenhängend wie die USA. Und auch Europa hat ja schon viele Probleme (mit dem Euro).

    Und auf die Dauer wird China nach oben streben, wenn das mit dem Turbokapitalismus so weiter geht. Die Wirtschafter müssen endlich verstehen, dass nicht immer alles wachsen kann. Und ich habe auch nie so recht verstanden, wo das Geld bei Wachstum herkommt. Entweder durch Inflation, oder aber jemand anders verliert Geld.

    Was meinst du genau mit "den Goldstandard absetzen"?
    Und auch so, Reagan hat auch kräftig mitgewirkt.
    Und allgemein die ganzen Geschichten mit den Börsen, sowas wie Leerverkäufe... Wer kommt auf solche Ideen? Und warum sind da soviele Geschäfte auch noch steuerfrei? Die bringen nichtmal der Allgemeinheit was, da wird nichts produziert und es ist auch keine Dienstleistung. Die ganzen Bonzen, die gegen eine Finanztransaktionssteuer sind, denen sollte mal jemand kräftig in den Hintern treten. Alles wird versteuert, nur dieser unnütze Sch*** nicht. Es wird schon als Selbstverständlichkeit angesehen, dass jemand, der viel Geld hat, noch mehr Geld verdient...
    Das ganze System kann nicht auf die Dauer funktionieren. Ich glaube, es war Benjamin Franklin, der sagte "Jeder Mensch sollte nur so viel Geld haben, wie er zum Leben braucht, der Rest sollte ALlgemeingut sein". Und das stimmt auch. Wozu brauchen wir mIllionäre oder noch reichere Menschen? Von 100.000 € im Jahr könnte man schon sehr sehr gut leben, warum muss man teuren Kram kaufen, sich riefige Häuser bauen, etc.?

    Und die Bildung in Amerika ist teilweise echt... naja...

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  • Mit Goldstandard meine ich, dass damals das Geld von den Goldvorräten abhängig war.
    Das Geld war so viel wert wie das Land Gold besaß. (Es wurde immer regelmäßig das Gesamtgewicht an Gold überprüft und dann wurde festgelegt wieviel die Währung wert ist)
    Zur damaligen Zeit war aber die USA in mehreren Kriegen verwickelt und der liebe Nixon brauchte Geld. Was macht er?
    Er sorgt dafür, dass diese Goldrechnung aufhört und überlässt die Definition der Währung den Banken. ;)
    Der Dollar stieg extrem im Wert an und die Katastrophe von heute nahm ihren Anfang.
    Würde es diese Regelung noch geben, dann hätte Europa heute keine Finanzkrise und die Welt hätte sich anders entwickelt.

    Mein Geschichtslehrer erzählte mir damals: Stell dir vor es gibt nur 100€ auf der Welt und du besitzt sie. Dann kommt ein Typ vorbei und sagt zu dir: "Hey, ich eröffne eine Bank und für das was da drin ist kriegst du so und so viel Prozent Geld".
    Der 100€ Mann stimmt dem zu und packt sein Geld in die Bank. Nach einem Monat kommen die ersten Zinsen und der Mann erhält weitere 5€, nun die Frage: "Woher tauchen diese 5€ auf?"
    Fakt ist, der Mann aus der Bank muss Geld geben, welches eigentlich nicht vorhanden ist (Neues drucken löst zwar das Problem mit dem materiellen Geld, aber rein logisch betrachtet, ist der Mann aus der Bank um 5€ verschuldet).
    Auf die heutige Zeit übertragen: Das Geld, was die Reichen an Überschuss haben, fehlt den Armen um durchschnittlich leben zu können. Es pendelt einfach hin und her und je mehr Wirtschaftswachstum existiert umso größer wird die Schere zwischen arm und reich, weil "irgendwer muss die Schulden in Kauf nehmen".

    Zitat

    Jeder Mensch sollte nur so viel Geld haben, wie er zum Leben braucht, der Rest sollte Allgemeingut sein

    Gab es bereits: Den Sozialismus (Planwirtschaft).
    Hat sich nicht durchsetzen können.

  • Mit Goldstandard meine ich, dass damals das Geld von den Goldvorräten abhängig war.
    Das Geld war so viel wert wie das Land Gold besaß. (Es wurde immer regelmäßig das Gesamtgewicht an Gold überprüft und dann wurde festgelegt wieviel die Währung wert ist)
    Zur damaligen Zeit war aber die USA in mehreren Kriegen verwickelt und der liebe Nixon brauchte Geld. Was macht er?
    Er sorgt dafür, dass diese Goldrechnung aufhört und überlässt die Definition der Währung den Banken. ;)
    Der Dollar stieg extrem im Wert an und die Katastrophe von heute nahm ihren Anfang.
    Würde es diese Regelung noch geben, dann hätte Europa heute keine Finanzkrise und die Welt hätte sich anders entwickelt.

    Achso, ja das war in der Tat schlecht, dadurch könne ja gerade diese Blasen sehr gut zustande kommen. Da ist es ja noch extremer, hinter den teilweis absurden Kursen steht ja überhaupt gar nichts.

    Mein Geschichtslehrer erzählte mir damals: Stell dir vor es gibt nur 100€ auf der Welt und du besitzt sie. Dann kommt ein Typ vorbei und sagt zu dir: "Hey, ich eröffne eine Bank und für das was da drin ist kriegst du so und so viel Prozent Geld".
    Der 100€ Mann stimmt dem zu und packt sein Geld in die Bank. Nach einem Monat kommen die ersten Zinsen und der Mann erhält weitere 5€, nun die Frage: "Woher tauchen diese 5€ auf?"
    Fakt ist, der Mann aus der Bank muss Geld geben, welches eigentlich nicht vorhanden ist (Neues drucken löst zwar das Problem mit dem materiellen Geld, aber rein logisch betrachtet, ist der Mann aus der Bank um 5€ verschuldet).
    Auf die heutige Zeit übertragen: Das Geld, was die Reichen an Überschuss haben, fehlt den Armen um durchschnittlich leben zu können. Es pendelt einfach hin und her und je mehr Wirtschaftswachstum existiert umso größer wird die Schere zwischen arm und reich, weil "irgendwer muss die Schulden in Kauf nehmen".

    Genau, sowas in der Art habe ich mit

    Zitat

    Die Wirtschafter müssen endlich verstehen, dass nicht immer alles
    wachsen kann. Und ich habe auch nie so recht verstanden, wo das Geld bei
    Wachstum herkommt. Entweder durch Inflation, oder aber jemand anders
    verliert Geld.

    gemeint. :hoch:
    Das ist ein gutes Beispiel.


    Das geth sicherlich in Richtung Plamwirtschaft, aber ich denke, das muss gar nicht so stark sein. Es sollte schon Möglichkeiten geben, dass Leistung belohnt wird etc. Aber warum müssen Manager, Stars, etc. soviel Kohle verdienen? Eine Obergrenze würde da schon reichen. Ein ordentliches Stück über dem Durchschnittseinkommen sollte Schluss sein, ich weiß leider gerade nicht, wo das in den einzelnen Ländern so liegt. Aber es muss einfach genug für alle da sein. Wenn alle gesichert leben können, dann kann es ja trotzdem reichere und ärmere geben, mann muss einfach diese Schere bekämpfen.
    Und in diesem Satz ist schon viel Wahres dran, auch wenn er sich praktisch sicherlich nicht exakt umsetzen lässt.

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  • Was weiß Romney nicht?

    Ich würde auch Obama unterstützen. Ich finde es merkwürdig, dass irgendwie in Europa die Republikaner keine Chance hätten, in den USA werden die ernsthaft gewählt. Zeigt schon einen Unterschied in der Lebenseinstellung bezüglich Solidarität.
    Wenn Obama gewinnt, wäre das sicherlich gut für die USA.

    Was mch an dem Wahlkampf in den USA stört, ist, dass man sich einfach gegenseitig beschimpft und verleumdet. Da wird viel weniger ernsthaft diskutiert, habe ich das Gefühl.
    Was mich auch immer stutzig macht ist, wie blöd manche sind, die denken, Obama wäre ein Sozialist, womöglich noch Kommunist, der dann auch noch die Weißen versklaven will. Die Tea-Party ist sowieso das Letzte. Ich bin froh, dass ich in diesem Land nicht leben muss, da ist mir Deutschland deutlich lieber.

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  • Ich wäre durchaus ebenfalls für Obama. Das Argument, was viele Gegner benutzen, er hätte nicht alle Versprechungen gehalten, ist mehr als schwachsinnig, denn das ist gar nicht möglich. Davon ab, hat er tatsächlich auch Dinge bewirkt, wie zB ein Ende der Kriege im Irak (seitens der Amerikaner).

    Außerdem bin ich sowieso grundlegend gegen die Republikaner ^^

    sincerely your roman soldier

    JUS DREIN JUS DAUN

  • Das ist sicherlich auch wahr. Oder die Gesundheitsreform, die er auf den Weg gebracht hat und die eine der Reformen war, die die USA am nötigsten hatte.
    Zudem hatte er es in den letzten Jahren auch nicht leicht, mit der republikanischen Mehrheit im Kongress. Aber er hat sich irgendwie mit denen einigen können, auch wenn er in Sachen wie dem Öl-Kram nachgeben musste (ausgerechnet ihm will man jetzt auch die BP-Sache anlasten, echt der größte Mist).

    Das ist auch eine recht sichere Sache. Die Demokraten sind ja auch nicht wirklich links, eher so die Mitte, wie bei uns etwas zwischen Union und SPD oder so.

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  • Egal wer gewinnt es wird dasselbe herauskommen. Allerdings hat sich Obama bei den Gro[ss]firmen in sachen seiner Wahlversprechen (die er eh nicht haellt) ungnaedig gemacht und daher wird wohl ehr Romney gewinnen. (Abgehen das die Wahlcomputer bei dieser Wahl benutzen und die Firmen die diese herstellen und betreiben Romney gehoeren). (Und abgesehen der sonstigen Wahlmanipulation die so hoch ist das keine Wahlaufseher die Zaehlung ueberpruefen duerfen und Europaeischen Wahlaufsehern explizit gedroht wurde diesen Strafverfahren anzuhaengen wenn sie sich den Wahllokalen naehern). Es gibt so viel Manipulation bei dieser US Wahl das ich keine Lust hab alles aufzuzaehlen und zu erklaeren v.d. einfach Googlen oder Video unten ganz schauen xD

    Es gibt uebrigends auchnoch mehr als Demokraten und Repuplikaner, aber davon habt ihr wahrscheinlich noch nie was gehoert da diese wie in China unterdrueckt werden, mit einzigem Unterschied das da die westliche Presse mitspielt. Das geht soweit das das Russische Staatsfernsehn der einzige TV Sender war der eine Debatte mit den Oppositionellen Praesidentschaftskanidaten gefuehrt hat.

    Ich waere wahrscheinlich fuer Jill Stein.

    Dragon Up!

  • Obama macht das Rennen allein schon weil Romney schon verkackt hat :D
    Der mit seinen ofensichtlichen Lügen.
    Wenn man Parolen des Kucklux-Clan rausposaunt und dann in einer Rede von Gleichberechtigung redet... Und dasselbe in Sachen Religion.
    Dazu die erhaltung der Reichen durch die begünstigung des Kapitalismus...
    Dazu die wortwörtliche aussage "I dont't care about the poor people" im Fernsehen...
    Da die meisten Ammis eh arm sind und unter Obama wenigstens ein bisschen profitieren in richtung health care was für die ja ist, al würde es Gold regnen. Romney hingegen will das ganze wieder abschaffen - beliebt macht der sich bei dem großteil der bevölkerung nicht wirklich.

    Daher denk ich mal selbst ohne großes zutun wird Obama gewinnen einfach weil Romney scheisse ist.

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