• Findet ihr, dass im Deutschunterricht Bücher genommen werden sollen, die Schüler gerne in der Freizeit lesen?

    Ich finde die Bücher wie zum Beispiel Homo Faber, die man im Deutschunterricht lesen musste, langweilig. Solche Bücher können kaum Begeisterung wecken. Übrigens fand ich dieses Buch gestört.

    Wenn man aber Bücher lesen soll, die man gerne in der Freizeot liesst, hat das einge Vorteile. Gute Schulnoten sind wahrscheinlicher und die Schüler können bei der Vorbereitung auf den Schulunterricht bestimmt so Zeit sparen und diese Zeit für andere Schulfächer verwenden.

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  • Ich bin zwar net mehr in der schule, aber ich stimm dir trotzdem voll und ganz zu, AD! Die bücher, die wir im deutsch unterricht lesen mussten waren zu 99,9% in etwa so :zzz: . Die einzige kleine ausnahme war wohl "Die Welle", die ich noch in ordnung fand. Aber wir durften auch so komischen spaß lesen wie "Der Hauptmann von Koebenige" (oder wie man das wort schreibt, ich weiß es net mehr), da geht´s um einen Hauptmann (oder jemanden der so tut als wäre er einer) im jahre 1918 oder so, und DAS war sterbenslangweilig! Das war mist! Oder "Der Richter und sein Henker" so ein "Möchtegern-Krimi" mit dem Spannungsfaktor einer folge "Richterin Barbara Salesch", ganz grausig. Ich hätt gerne andere bücher gelesen, klar kann man die ein buch finden, dass ALLE gut heißen, aber wenigstens irgendwas, dass net so langweilig ist, dass man darum kämpfen muss, net einzupennen!

  • Die meisten Bücher, die ich in der Schule gelesen habe, waren Werke von Schiller und Goethe. Die Geschichten waren solala und nunja, Sinn des Deutschunterrichts ist es ja für "Kultur" zu sorgen und das sind eben diese alten Werke. Ich selber bin kein Freund dieser alten Wälzer und ziehe die heutigen spannenden Bücher vor, aber es gibt ja einen Grund weshalb sie das machen.

    1. Es steht in derem Lehrplan
    2. Man sollte schon die Werke der deutschen Dichter und Philosophen kennen.
    3. Die Lehrer hassen die Bücher auch, sind aber wie ich der Ansicht dass es erforderlich ist, diese durchzunehmen.

    Würde man den Deutschunterricht so machen, dass nur heutige Bücher drankommen würden, dann wäre der Unterricht überflüssig, da man die Bücher auch komplett zuhause lesen kann und Lust irgendwelche Aufgaben zu einem Buch zu lesen, egal welches, hat eigentlich kein Schüler.

    Außerdem ist nicht jeder alte Wälzer langweilig. In Englisch LK musste ich Shakespear lesen (Macbeth) in schöner altenglischer Sprache. Ich musste sogar des häufigeren Kapitel "auswendig lernen" und sie vor meinem Kurs vortragen, was dann auch benotet wurde. Ehrlich gesagt fand ich es nicht so schlimm und ich hatte sogar meinen Spaß mit dem Buch, da irgendwie die Stories von Shakespear klasse sind. So z.B. Hamlet, auf das z.B. "Der König der Löwen" aufbaut.

  • Naja, ich hab ja net gesagt, dass man "moderne" bücher lesen muss, es gibt viele gute "alte" bücher! Wir hätten in deutsch ja auch ma "Romeo und Julia" oder sonst irgendwas bekanntes lesen können! Es gibt genug ältere bücher, die sich als buch für den Deutschunterricht eignen, aber net so langweilig sind, dass sogar unser lehrer keinen bock drauf hatte! "Die Welle" z.B. ist auch ein lehrreiches buch finde ich und das haben wir ja auch gelesen! Aber bitte, "Der Richter und sein Henker"? kennt das einer! das ist ein "einschlafkrimi" nix weiter und lehrreich is das buch absolut net! Das is wie ein miserabler Edgar Wallace Krimi! Da lag auch kein "Lehrwert" dahinter und trotzdem mussten wir´s lesen! Da ziehe ich dann doch meinetwegen Shakespear, Goethe oder Schiller vor!

  • Ich muss Wolfsheld da zustimmen, ich halte es auch für notwendig, selbst wenn es langweilig ist. Gewisse Sachen muss man einfach mal kennengelernt haben. Außerdem würde ich ergänzen, dass die ausgewählten Bücher bestimmte Dinge trainieren soll: Szenenanalyse, Sprachanalyse, Interpretation, Charaktergestaltung, etc.
    Das kann man natürlich nicht mit jedem Buch ideal trainieren, vor allem nicht mit irgendeinem daher gelaufenen Jugendbuch oder so.

    Und Agent P: Ja, "Der Richter und sein Henker" mussten wir auch lesen, das war in der neunten Klasse, glaube ich. Ich fand es allerdings ganz gut - zumindest habe ich es gut in Erinnerung. Dort war ja die Charaktergestaltung und Verhaltensanalyse vom Hauptcharakter (wie heißt der? Bärlauch oder so?) ein großer Schwerpunkt, weil das ja ein komplexer Charakter in jeder Hinsicht war.

  • Ich muss mal dazu sagen, dass der Deutschlehrer, den ich in der 5. -7. hatte, der Klasse in ser siebten überließ, welches Buch gelesen wird, das waren "Unter der Geisterbahn", "Whisper" und "Isola". Letzteres hatte ich schon oft gelesen, unter meiner Arbeit stand dann eine eins mit voller Punktzahl (was mir den Arsch bei der Gesamtnote gerettet hat :D)
    Der Lehrplan schreibt leider vor, WAS gelesen wird, so langweilig es auch sei, dazu hat Wolfsheld ja schon genug geschrieben denke ich.
    Mir graut es schon vor Goethe o3o
    Ich denke das richtig langweilige kommt noch, obwohl, bei meinem jetzigen Lehrer ..

  • Also als ich neulich "Tagebuch der Apokalypse" vorgeschlagen habe (Zombiebuch) war meine Lehrerin nicht so begeistert. :D

    Also die Lektüren welche wir durch hatten waren eigentlich ganz interessant. "Die Entdeckung der Currywurst" war jetzt nicht jeder Manns Sache war aber doch ganz gut zu lesen. Bin mal gespannt was dieses Jahr gelesen wird.

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