So, damit wir dazu auch mal einen Thread haben.
Der Bundestag hat am Abend des Italienspiels ein Gesetz verabschiedet, wodurch die Meldestellen Daten an Adresshändler, etc. verkaufen dürfen. Zwar können die Bürger dem auch vorsorglich widersprechen, das wird aber unwirksam, wenn der Händler die Daten schon hat und sie nur überprüfen/korrigieren/aktualisieren will.
Die Frage ist natürlich, ob sowas bisher nicht auch schon gemacht wurde, nur jetzt eben auch offiziell.
Dennoch ist es eine Unverschämtheit, dass der Staat diese Daten einfach so weitergibt, ansonsnten wird über Datenschutz debattiert, aber der Staat verkauft die Daten seiner Bürger...
Es scheint so, als wäre der Staat immer mehr ein Unternehmen. Dabei ist der Staat eben keines und er ist auch nicht gewinnorientiert bzw. sollte es zumindest nicht sein.
Was sich die Koalition da erlaubt hat, ist echt ein Schlag ins Gesicht der Bürger. Vor allen Dingen, dass das ganze ohne Debatte etc. ablief. Die Begründung, warum ein solches Gesetz nötig ist, hätte ich gerne gehört. Es bleibt zu hoffen, dass das Gesetz im Bundesrat gekippt wird.
Was haltet ihr von diesem Gesetz?