Disney-Comics

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      Also was die Herkunftsgeschichte von Tick, Trick und Track angeht, bin ich eher verwirrt als informiert.
      Es gibt einfach zu viele Faktoren die sich zudem auch jedes mal ändern oder wegfallen, wodurch man sich nie richtig festlegen kann was nun wahr ist. Ich habe auch schon in diversen Comics gelesen, dass z.B. die Eltern der drei in Urlaub geflogen sind und seitdem verschollen sind.
      Woanders wiederum hieß es sogar sie seien verstorben bei einem Flugzeugabsturz. Zumal das Thema in den meisten Comics, wenn es mal erwähnt wird, auch nur bei einer kurzen Erwähnung bleibt.

      Das mit dem im Krankenhaus liegenden Vater habe ich auch mal gelesen, allerdings war dies auch nur eine Erwähnung am Rande.

      @Andi

      Der neue Darkwing Duck Band ist klasse. :D
      das einzige Manko in meinen Augen sind auch hier wieder die teilweise sehr klein bedruckten oder überfüllten Sprechblasen.
      Von den Geschichten her ist der Band aber super.
      Allein das Crossover mit den Ducktales ist schon mehr als lesenswert.

      So am Rande: Quak wird zum Bürgermeister von Sant Erpelsburg gewählt und nachdem er 5 Minuten im Amt ist versinkt die Stadt in totalles Chaos. :D

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Eddie Erpel“ ()

      Eddie Erpel schrieb:

      Also was die Herkunftsgeschichte von Tick, Trick und Track angeht, bin ich eher verwirrt als informiert.

      Ich denke, dass ist z.T. auch gewollt. Nicht so direkt wie bei Darkwing Duck, wo es ja gleich drei unterschiedliche Folgen gibt, die seine angebliche Herkunftsgeschichte präsentieren, aber doch in dem Sinne, dass es möglichst unklar bleiben soll und sich vor allem nicht zuviele Gedanken darüber gemacht werden sollen.

      Es gibt einfach zu viele Faktoren die sich zudem auch jedes mal ändern oder wegfallen, wodurch man sich nie richtig festlegen kann was nun wahr ist. Ich habe auch schon in diversen Comics gelesen, dass z.B. die Eltern der drei in Urlaub geflogen sind und seitdem verschollen sind.

      Hab ich noch nie gelesen. Weißt du welche Geschichte das war?

      Woanders wiederum hieß es sogar sie seien verstorben bei einem Flugzeugabsturz.

      Ich glaube nicht, dass du das in einer Geschichte gelesen hast. Denn Tod und Sterben wird in Disney-Comics ja (leider) komplett ausgeklammert. Dieses Gerücht kann eigentlich nur aus einem Online-Forum stammen. Allerhöchtens aus einem "Forschungsartikel", wie denen von Wolfgang J. Fuchs.


      So am Rande: Quak wird zum Bürgermeister von Sant Erpelsburg gewählt und nachdem er 5 Minuten im Amt ist versinkt die Stadt in totalles Chaos. :D

      Das kann ich mir gut vorstellen. "Äh, Darkwing..." :D
      @Andi

      Leider nein, dass mit dem verschollen sein der Eltern hatte ich vor bestimmt 10 Jahren mindestens mal in einer Geschichte in irgendeinem LTB gelesen, weiß aber leider wirklich nicht mehr welche Geschichte das war oder welche Nummer das LTB trug.

      Das mit dem Flugzeugabsturz hatte ich wirklich mal aufgeschnappt.
      Und zwar bei mir im heimischen Comic-Laden.
      Der Inhaber des Ladens ist ebenfalls ein langjähriger Disney Fan und hat sogut wie alle Comics von Disney, darunter auch wirklich beinahe alle LTB's
      Dieser hat vor kurzem noch mit einem anderen Kunden über das Thema gesprochen, wo ich im Laden war und da fiel dann das mit dem Flugzeugabsturz, aber in welcher Geschichte oder welchem Comic das erwähnt wurde konnte er mir nicht sagen, da es wohl auch zu lange her war das er dies gelesen hatte.

      Auch nochmal so am Rande: Bei mir in der Nachbarstadt Oberhausen in der Ludwiggalerie Im Schloß Oberhausen gibt es noch bis zum 15. Januar 2017 eine Ausstellung zum Thema Disney, nennt sich "Entenhausen in Oberhausen" wo sehr viele alte Comics ausgestellt sind und sogar deren Künstler an manchen Tagen vorort sind.
      Im Oktober war z.B. Don Rosa anwesend leider war ich an dem Tag außer Landes und konnte nicht hin. :(
      Hätte mir gerne mein Exemplar von Dagoberts Biographie signieren lassen.

      Sollte jemand von euch in der nächsten Zeit mal im Ruhrgebiet unterwegs sein und einen Tag überschüssige Zeit haben schaut sie euch mal an, es lohnt sich. :D
      Ich bin gerade beim zweiten Darkwing Duck Band und mich stört kolossal, dass Quack Darkwing siezt! Da hat wohl jemand die Serie nicht gesehen... was mich eigentlich wundert, da sämtliche Namen richtig übersetzt sind.

      Die Sprüche und Alliteration von Darkwing sind mir bisher auch etwas "too much". Aber lustig, wie viele Disney-Referenzen allein in der ersten Geschichte schon drin sind.
      So bin auch wieder da, war etwas länger abwesend aber jetzt werd ich wieder öfter vorbei schneihen. :D

      Das mit dem Siezen ist mir noch gar nicht aufgefallen, erst jetzt wo du es erwähnt hast.
      So ganz richtig sind die Namen aber, meiner Meinung nach, auch nicht übersetzt.
      Zum Beispiel meine ich mich erinnern zu können, dass im Comic Jambalaya Jake stand, anstatt Jambalaya Jambo.
      Jambalaya Jambo wurde er auch in der TV Serie genannt.
      So will mal wieder dieses Thema etwas beleben.

      Mich würde mal interessieren, ob Ihr eine oder auch mehrere Geschichten aus oder um Entenhausen habt, die auch heute noch zu euren Favoriten gehören.
      Gerne auch mit Autor/Zeichner falls ihr es noch wisst.

      Eine meiner lieblings Geschichten z.B. ist Dagobert Ducks Biographie von Don Rosa. :D
      Schönes Thema!

      Auch ich bin schon seit vielen, vielen Jahren Don-Rosa-Fan und dafür auch in meinem privaten Umfeld bekannt. Vor drei Jahren hab ich es endlich auch mal geschafft ihn auf der Frankfurter Buchmesse persönlich zu sehen und mir was von ihm signieren zu lassen. Musste dafür auch gut 2 Stunden anstehen.

      Dabei habe ich "Sein Leben, seine Milliarden" bisher noch nicht mal komplett gelesen. Das liegt daran, dass ich diese Saga in der "Onkel-Dagobert-von-Don-Rosa"-Albenreihe zu sammeln angefangen habe, aber bisher nur die Bände 0 bis 4 gekauft habe und die anderen inzwischen schwer zu finden sind. Werde sie mir wohl irgendwann bei amazon gebraucht kaufen. Überhaupt habe ich noch lange nicht alle Rosa-Storys gelesen - die, die ich habe, dafür aber umso öfter!

      Zu den Geschichten selbst braucht man nicht viel zu sagen, da ist jede einzelne ein Meisterwerk; und zwar nicht nur die großen aufwendig recherchierten Abenteuer-Storys, bei denen mir spontan "Die Botschaft der Säulen", "Reise zum Mittelpunkt der Erde" und "Das Geheimnis der verschollenen Mine" als großartige Beispiele einfallen, sondern auch die kurzen Gag-Storys, wie "Scharfblick schützt vor Schaden nicht", "Alles schwer verquer" oder "Vergiss es!". Überhaupt ist es noch vor den spannenden Plots, den interessanten geschichtlichen Hintergründen und den im Bereich Disneycomics konkurrenzlos hervorragenden Zeichnungen der Humor, der mir immer wieder sympathisch auffällt. Donald und Dagobert sind hier beide von einem Sarkasmus und einer Ironie getragen, die diesen Figuren wunderbar zu Gesicht steht und die Geschichten auch beim wiederholten Lesen zum Vergnügen werden lassen.

      Ich finde es sehr schade, dass diese Art Humor bei den anderen Disney-Comic-Autoren nur in Ansätzen vorhanden ist; am ehesten noch bei William van Horn, den ich daher erst spät als Autor zu schätzen gelernt habe; was deswegen so lange gedauert hat, weil ich seine Zeichnungen bis heute einfach grässlich, ja sogar hässlich, finde. Gute Beispiele aus seiner Feder sind etwa "Ruhe und Frieden", "Ungesehn ist schnell geschehn" oder "Blinde Wut tut selten gut".

      Die einzigen Geschichten, die sowohl in punkto Recherchiertheit als auch in Zeichenqualität an Rosa heranragen, sind die vorzüglichen "Abenteuer aus Onkel Dagoberts Schatztruhe", dieser berühmten 80er-Jahre-Albenreihe, die ein Team von spanischen Künstlern unter der Leitung von Miquel Pujol schuf. Wobei ich von denen zwar mittlerweile alle habe, aber noch nicht alle gelesen habe, weil ich mir die ein bisschen aufheben will.

      Während meine bisher bekundeten Ansichten weitgehend Konsens sein dürften, unterscheide ich mich aber vom Rest der Welt darin, dass ich an Carl Barks Geschichten absolut nichts besonderes finde. Ich habe zwar nicht besonders viele gelesen, aber von denen, die ich gelesen habe kann ich sagen, dass sich die Gag-10-Seiter nicht groß von denen von Vicar unterscheiden und die langen Abenteuer bei Weitem nicht an Rosa oder die Schatztruhenabenteuer heranreichen. Zwar hinkt der Vergleich, weil Barks' Geschichten zuerst da waren, Tatsache bleibt aber, dass der Funke bei mir nie übersprang. Was aber vielleicht auch damit zusammenhängt, dass mich die weltweit ausnahmslose Barks-Verehrung bald seit Jahrzehnten einfach nur ankotzt. Ich habe tatsächlich noch in den TGDD-Leserbriegen oder in einem Online-Forum einen Beitrag gelesen, der Barks' Werk auch nur als durchschnittlich oder "Nichts besonderes" hinstellt. Stattdessen herrscht ausnahmslos überall nur unendliche Verehrung - ganz besonders ja bekannterweise auch bei Don Rosa selbst, der mir daher als Künstler selbst eher unsympathisch ist. Mehrere Male stand ich davor, auch mal einen Leserbrief an's TGDD zu schreiben, aber aus irgendeinem Grund habe ich das nie getan. Daher oute ich mich jetzt hier ganz offiziell: Ja, ich bin KEIN Barks-Fan!

      Neben Rosa, Van Horn und Pujol finde ich noch Marco Rota ("Das Spukhaus des Grafen Horstmar") und die Gebrüder Heymans beachtenswert. Auch von Marsal ("Hilferuf aus der Vergangenheit") oder Colomer kam immer mal wieder was Gutes und vor allem haben sie einen schönen Zeichenstil. Allgemein mag ich die in den LTB-abgedruckten Italiener nicht besonders, zum einen wegen dem "alternativen" Entenhausen mit den dämlichen Figuren Gitta, Kuno und Baptist und zum anderen wegen den teilweise grässlichen Zeichnungen; speziell der Däne Flemming Andersen ruft bei mirmit seinem abgedrehtem Stil immer Augenkrebs hervor.

      Im Maus-Bereich ist bei mir eindeutig Paul Murry mit seinen langen, spannenden Krimis der Favorit, allen voran der Klassiker "Die verschwundene Eisenbahn", den ich mittlerweile in drei Ausführungen besitze. Von Floyd Gottfredson kenne ich zwar leider viel zu wenig, erinnere mich aber gerne an "Die Insel der Vergangenheit", die 1998 zu Mickys 70. Geburstag im MM-M erschien.
      Ansonsten zitiere ich mich hier mal selbst:
      Aus meiner Kindheit erinnere ich mich bis heute an den melancholischen Alpenkrimi "Der Schreibautomat" und an den Thriller "Eine andere Welt", der mich damals unheimlich gegruselt hat und dessen Idee bis heute nichts von ihrer Brisanz verloren hat.


      Nicht besonders sortiert, zu manchen Künstlern fiel mir leider keine Beispielgeschichte ein, aber ich hoffe, dir reicht das als Antwort.
      Die Antwort ist wirklich sehr ausführlich. :D

      Ich kann auch nicht zu jedem Autor eine Geschichte aufzählen, dafür ist es teilweise auch zu lange her, dass ich sie gelesen habe.

      William van Horn kenne ich auch und habe auch von Ihm ein paar Geschichten gelesen. Bei ihm finde ich die Titel immer sehr interessant.
      Diese sind immer so schön "gereimt", zumindest im deutschen, im englischen sind sie es glaube ich nicht so sehr.

      Was Carl Barks angeht, kann ich nur sagen, dass ich selber auch kein allzu großer Barks Fan bin.
      Ich habe zwar auch nicht sehr viele gelesen, aber mir gefallen die Geschichten von Don Rosa auch einfach am besten, eben weil diese so aufwendig recherchiert sind.
      Ärgere mich heute noch, dass ich genau an dem Tag, wo der praktisch vor meiner Haustür saß nicht hin konnte um mir mein Exemplar von Dagoberts Biographie signieren zu lassen. :D
      Gestern abend habe ich endlich den ersten Band der neuen "Disney by Glénat"-Reihe gelesen, in der bekannte französischsprachige Autoren den Disneykosmos neu interpretieren. In "Eine mysteriöse Melodie oder Wie Micky seine Minnie traf"erzählt der schweizer Künstler Cosey vom ersten Zusammentreffen des ersten Disney-Paares, wobei die Handlung 1927 spielt, also ein Jahr vor ihrem ersten öffentlichen Auftreten in "Ein Schiff streicht durch die Wellen" (Steamboat Willie). Micky ist darin ein Hollywood-Drehbuchautor auf der Suche nach einer neuen Idee für seinen Produzenten, der ein Liebesdrama will. Dabei trifft er auch Goofy, Pluto und viele andere Figuren der ersten Stunde - sogar solche aus den "Silly Symphonies". Nicht nur deswegen, sondern auch wegen dem kunstvollen Design ist diese Geschichte vielleicht auch für unsere neuen Mitglieder @EnnyMay und @TheLuckyRabbit interessant: Cosey zeichnet die Figuren in ihrem traditionellen Design und verpasst ihnen trotzdem einen eigenen Schliff, die Hintergründe sind zwar schlicht gehalten, aber die Panels sehr kunstvoll coloriert, in der Regel in einem bestimmten Farbschema, die meisten davon in Gelbtönen. Allein der Einband ist mit seinem Stoff-Umschlag schon so wunderbar sympathisch auf Retro getrimmt. Lediglich bei Micky selbst wollte der Funke bei mir nicht so ganz überspringen, was hauptsächlich an den allerdings zum klassischen Design dazugehörenden Knopfaugen liegt. Am besten gefiel mir running gag mit Donald Ducks Cameo-Auftritt.

      Macht auf jeden Fall hungrig auf die anderen Werke der Reihe.
      Dann hättest du meine News genauer lesen sollen, da hab ich nämlich darüber berichtet ;)

      Band 1 von Cosey: egmont-shop.de/eine-geheimnisv…ky-seine-minnie-traf.html
      Band 2 von Keramides und Trondheim: egmont-shop.de/mickey-s-craziest-adventures.html
      Band 3 von Loisel: egmont-shop.de/micky-maus-cafe-zombo.html

      Sind nicht ganz billig, aber absolut edel - ganz anders als die gesammelte Massenware, die Ehapa sonst zu diesen Preisen verhökert. Gerade habe ich gelesen, dass sogar spezielles Papier extra für die Reihe entwickelt wurde. Mir sind nur die runden Ecken aufgefallen. Der erste Band macht sich auf jeden Fall auch sehr edel auf seinem Ehrenplatz in meinem Comicregal ;)