Beiträge von Kumbartha

    Die Zukunft ist Vegetarisch! : Die Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9 Milliarden Menschen an. Wegen drohender Wasserknappheit rechnen Wissenschaftler damit, dass der Fleischkonsum in den nächsten 40 Jahren stark zurückgeht. http://www.20min.ch/wissen/news/story/Fl…xusgut-13216633 Wer weiss vielleicht müssen wir alle Vegis werden, ich hätte damit nicht so ein grosses Problem und ihr?


    Du kommst mir ein klein wenig missionarisch vor was das vegetarier sein angeht... Aber nun gut, jeder was er meint solange er mich nicht bedrängt ^^

    Ich bin Fleischesser und werde es immer sein! Wir sind von der Natur so ausgelegt Punkt! Vegetarier zu sein ehrt aber... Ich wills nicht sein. Mir schmeckt Fleisch zu gut und ich habe kein schlechtes Gewissen solange ich nach wie vor prüfe wo ich das Fleisch herbekomme und das das Lebewesen das sein Leben gab damit ich Nahrung habe natürlich und frei gelebt hat und ohne Leid gestorben ist...

    Das mit der Wasserknappheit glaube ich nciht so ganz denn irgendwie brauchen Pflanzen auch Wasser.. Hm.

    Zitat von »Kumbartha« ich habe Colitis Ulcerosa und litt damals als Begleiterscheinung immens unter Blutarmut und anderen Dingen... Tja.
    Das klingt schlimm und da musstet soviele Stritzen und so haben?


    Ja, wegen der Gefahr von Verunreinigung und all sowas. die können einen nicht dauerhaft so eine Kanüle im Arm hängen lassen über drei Wochen. Daher wieder und wieder gestochen worden bis ich so dran gewöhnt war das ich schon dabei DVD geschaut hab während es piekste. Angst vor Spritzen hat man niht mehr wenn man so oft gestochen wurde. Und immer dran denken: Die dinger helfen. In meinem Fall haben sie mich vor dem Tod durch Blutarmut bewahrt ^^

    Ich hatte bis 2007 eine gewisse Angst vor Sprizten als ich dann meine unheilbare ERkrankung bekam wurde ich innerhalb von drei Wochen 300 mal gepiekst.. Danach wars mir derart Sch....egal das ich nur noch gesagt habe. "Hier bitte. Suchen sie sich eine Vene aus!" ^^

    DragonFire: "Es ist besser wenn nicht"? Wenn die nicht abgeschirmt werden? Oder wenn die nicht sichtbar sind?
    Und Texte können eben gesehen werden, die werden schließlich gepostet. Ansonsten sollten Fanfictions nur noch als Downloads verfügbar sein und im Forum steht nur eine Art Einleitung oder so als Werbung, wäre vielleicht ein Kompromiss. Oder es wird eben ein Link zum Volltext in ein extra privates unterforum gesetzt, sodass alle die Einleitung oder Inhaltsangabe lesen können, aber nur angemeldete Nutzer den Volltext?

    Kumbartha: Wie wollte denn jemand deine Bilder verkaufen? Hatte der die einfach ausgedruckt?

    Ansonsten sollten wir vielleicht die Umfrage länger laufen lassen, damit das ausdiskutiert wird, Argumente sollten doch schon ausgiebig ausgetauscht werden...


    Genau das Bennji...

    Hatte diese Idee das Kehno manchmal doch einfach nicht die ganzen Anmaßungen und Frechheiten von Prinz Kopa ertragen kann... Und wenn es zuviel wird gibt es für den "Prinzen" ne royale Zwiebelquetsche wie dieses Bild hier zeigt :D

    Wer nicht genau weiß worum es geht.. schaut einfach mal in Destiny Rude rp vorbei ^^

    Das ist mir so noch gar nicht aufgefallen, du hast natürlich recht. Aber du musst bedenken, irgendjemand muss ja der Böse sein. Ich finde auch diese “Schattenland“ Sache etwas merkwürdig. Ein Ort, an dem niemals die Sonne scheint und es außer den bösen Hyänen keine anderen Tiere gibt? Ein Ort, an dem man praktisch zum Tode verurteilt ist, weil es keine Nahrung dort gibt? Sehr merkwürdig das ganze.

    In diesem Punkt betreibt der Film sehr simple Schwarz- Weißmalerei. Die Hyänen sind halt einfach böse, um Bösewichte zu haben, ohne logischen Grund. Und die Bösen müssen halt einfach draußen bleiben, ganz simpel.

    Aber wie gesagt, ich gebe dir recht, Mufasa wird besser dargestellt, als er eigentlich ist.


    Eben. das kommt auch noch dazu. Er hat sie ins Exil getrieben. Mufasa hat nen großen Schandfleck auf seiner ach so großen Herrschaft ^^

    Ich möchte hier einmal nur die Frage aufwerfen die bisher keiner gestellt hat: Ist Mufasa unethisch, ja ein selbstgefälliger Lügner? Die Diskussion ist willkommen, aber bitte nicht ausfallend werden.

    Bevor ihr mich dichtbrüllt möchte ich einfach mal aufführen warum ich dieses Eindruck von Mufasa habe.

    Es gibt diese bekannte Schlüsselszene in der Mufasa groß und breit davon erzählt das es einen Kreislauf des Lebens gibt in dem alle eins sind, jedes Tier respektiert werden muss und alle die gleichen Rechte haben... Nur um kurz darauf loszustürmen weil Hyänen im Geweihten Land gesehen wurde. GESEHEN! Sie haben nichts getan. Für einen König der von der Gleichhalt aller erzählt verhält er sich grade so was man langläufig als Facepalm Moment bewerten würde. Wenn alle gleich sind warum dann dürfen die Hyänen das geweihte Land nicht einmal betreten? Gibt es einen Grund? Zumindest wird keiner im Film genannt. (Es zählt nicht das als Scar sie im Land leben lies es trocken wurde, denn die Hyänen werden kaum das Wetter beeinflussen) Und es sieht auch nicht so aus als sei Mufasa darauf aus den Hyänen auch nur die Chance zu geben ein Teil des ewigen Preises zu sein. Dafür das er diesen Kreislauf des Lebens so hoch hält entscheidet Mufasa aber sehr lapidar wer nicht in den Kreislauf gehört. Ethisch gesehen und Moralisch verdient aber jeder die gleichen Chancen. Es scheint aber so als wenn Mufasa alle Hyänen gleichzeitig verurteilt – womöglich ohne die meisten zu kennen (das bleibt ja offen) aber zumindest weckt das den Eindruck das er große Vorurteile ihnen gegenüber hat.

    Letztlich wirft das die Frage auf ob Scar nicht moralisch und ethisch in dem Punkt der bessere König war weil er – ob der Folgen – den Hyänen einen Platz im Kreis des Lebens geben wollte.

    (Und wie gesagt, bitte nicht ausfallend werden im Laufe der Diskussion ^^ Es ist einfach nur eine Frage die mir so im Kopf brennt) ^^

    Nun wird das Nächste Kapitel am Ende etwas emotional. Ich hoffe ich habe das gut gepackt ^^

    Akt I Szene 4. Am Wasserloch

    In den nun folgenden Wochen nach seiner Machtübernahme machte sich K’tel daran seinen Machtanspruch durch geschickten Kalkül zu festigen. Den ersten Schritt hatte er bereits bei seiner Machtergreifung unternommen. Anders als in solchen Situationen üblich war sein Verstand den ganzen Kampf über klar und scharf geblieben. So waren ihm gewisse Feinheiten nicht entgangen die wohl jeder andere überhebliche Junge Streuner übersehen hätte. Noch während er auf das Rudel zuschritt war ihm aufgefallen das es ihnen ob des wüstennahem Umfelds recht gut ging. Sie waren genährt und das sprach davon das der Anführer des Rudels nachdachte. Im Kampf selber fiel ihm dann noch auf wie Akili ihn genau abschätzte und erstaunlich geschickt agierte. Das sich Akili so bereitwillig ergab nachdem die Situation gegen ihn sprach und das Rudel ohne zu großem Blutvergießen übergeben wollte beeindruckte ihn sehr. Darum hatte sich K’tel entschieden Akili nicht nur am Leben zu lassen sondern ihn auch ihn als Berater in einem hohen Rang zu belassen. Das hatte die anderen sehr überrascht aber machte es ihnen einfacher sich daran zu gewöhnen. Was sie am meisten beeindruckte war das K’tel, obwohl er sehr muskulös und kräftig war und einen sehr grimmigen Einstand gemacht hatte sich danach als sehr aufmerksam und lebensfroh erwies. Er ließ sich auf eine Menge Späße ein und scherzte auch immer wieder mit Akili herum.
    „Hey, alter Mann. Wie geht es den Kratzern die ich dir verpasst habe?“
    Akili grinst den Jüngling breit an.
    „Sicher besser als den Bissen die ich dir verpasst habe!“
    Beide lachten laut und schnappten freundschaftlich nach einander. Bavu und eine andere Hyäne die in der Nähe saßen schauten zu ihnen rüber und schüttelten den Kopf.
    „Schau sie dir an. Erst verprügeln sie sich und nun sind sie die besten Kumpel.“ Sagte Bavu.
    „Oh ja. Aber K’tel tut Akili gut. Der Gute fing schon an zu verkalken, aber jetzt... Er lebt noch mal richtig auf. Und K’tel macht sich wirklich gut als neuer Anführer.“
    Bavu schmunzelte.
    K’tel zeigte sich sehr interessiert an den Regeln und Geboten die Akili einst eingeführt hatte. Da sie bisher für eine gewisse Stabilität gesorgt hatten im Hyänengebiet wollte er auch mehr über sie wissen.
    „Akili, ich möchte dich mal was fragen! Wie es scheint hattet ihr selbst in der Hitzewelle keine großen Futterprobleme.“
    Gemächlich setzte sich Akili neben K’tel.
    „Ich habe in meiner Heimat einst eine große Hungersnot mitbekommen. Damals gab es für lange zeit Futter im Überfluss. Als dann die große Dürre kam war sehr schnell das Futter zu Ende und auch das Wasser hielt nicht allzu lange. Darum kam es das viele verdursteten und verhungerten. Das war auch die Zeit wo ich und die Eltern vieler Hyänen in diesem Rudel das Gebiet verließen. Als wir hier eine Heimat fanden habe ich sofort Maßnahmen getroffen das so etwas nicht noch mal passierte. Darum gibt es selbst in Zeiten wo das Wasser wie auch das Futter reichlich ist nie zuviel sondern wir behalten immer etwas zurück.“
    Akili erhob sich etwas schwerfällig und hob den Kopf.
    „Folge mir. Ich zeig dir was.“
    Neugierig folgte K’tel der alten Hyäne durch das Gras hinauf in die Schroffen Felsen.
    „Hehe. Das wird jetzt aber keine Falle oder?“
    Akili lachte lauthals was ein paar Vögel aufschreckte.
    „Ach nööö. Nein. Gaaar nicht!“
    K’tel musste auch lachen.
    „Nun komm. Wir sind gleich da!“ sagte Akili und sie gingen in eine Höhle. Sie gingen tiefer und tiefer bis es fast kein Licht mehr gab und Akili deutete auf eine Nische in der einiges an Fleisch lag auf dem eine weiße Schichte lag. Der Geruch war etwas seltsam und K’tel sah sich das Fleisch an.
    „Es liegt schon länger hier. Die Höhle ist kühl und dieses etwas scheint Fleisch haltbar zu machen. Es befindet sich hier überall im Felsen. Als wir damals das erste mal hier Fleisch gelagert haben kam einiges von der Decke herab und wir merkten bald das es das Fleisch länger saftig hält. Darum kratzen wir es regelmäßig aus der Steinwand!“
    Neugierig ging K’tel rüber und schleckte über den Fels und zuckte sofort zurück. Was immer dieses Zeug war, in großer Masse brannte es auf der Zunge.
    „Igitt bäh! Es macht zwar haltbar aber es brennt wie Feuer und macht durstig!“
    Akili lachte
    „Hehe. Wie hab ich gejapst als ich damals ein Stück rausgebissen habe hehe!“
    „Und du konntest mich nicht vorwarnen?“ sagte K’tel gespielt vorwurfsvoll.
    Er kratze mit den Krallen an der weißen Schicht die zu Boden rieselte.
    „Natürlich müssen wir das Fleisch immer etwas von dem Feuerpulver säubern bevor wir es essen sonst bekommen wir Riesendurst. Aber so haben wir bisher jede Dürre ohne groß zu hungern überstanden. Und die kleinen Teiche tiefer im Fels werden auch rationiert.“
    K’tel nickte.
    „Eine sehr gute Idee. Nur weil man von etwas zu viel hat sollte man es nicht übermäßig benutzen. Ich sehe schon es war eine super Idee dich als meinen Berater am Leben zu lassen!“
    Akili sah ihn gespielt empört an.
    „Ach was, nur darum also?“
    K’tel lachte und rieb den Kopf etwas an Akili.
    „Aw sei doch nicht gleich eingeschnappt Alterchen!“
    „Ich beiss dich gleich!“ sagte Akili gespielt drohend.
    Langsam erhob sich K’tel und sog die kühle Luft ein.
    „Wir sollten wieder zurück. Nicht das die anderen etwas anstellen während wir weg sind.“
    So trotteten die beiden wieder zurück. Auf dem Weg stellte K’tel noch einige Fragen die ihn interessierten.
    „Was sind deine Weiteren Regeln die du eingeführt hast? Ich meine sie sind sicher gut und ich sollte sie auch kennen!“
    Inzwischen war der Wind angenehmen geworden. Die Hitze hatte etwas nachgelassen und Akili setzte sich nahe eines kleinen Baches ins Ufergras. Er war über K’tels Wissensdurst erfreut. Er hätte sich keinen besseren Nachfolger wünschen können. Vielleicht wird K’tel der sein der beendet was er begonnen hatte. Akilis Hoffnung war es dafür zu sorgen das die Hyänen einmal nicht mehr nur die Räudigen Savannenbewohner sein würden die jeder fürchtet und verabscheut. Sondern sich durch Gewitztheit, Schläue und Effizienz.
    „Gut K’tel. Dies sind meine Regeln. Ich hab einige Zeit gebraucht um sie auszuarbeiten. Die erste Regel lautet wie folgt: Haltet den Kontakt mit Löwen so kurz wie nötig und gebt ihnen keinen Anlass zum Angriff. Die zweite Regel ist: Niemand nimmt sich mehr als ihm zusteht und wenn er etwas findet wird es hergebracht und geteilt. Drittens: Wir mischen uns nicht in die Angelegenheiten anderer ein außer es betrifft einen der unseren oder man bittet uns um Mitwirkung. Viertens: Verhaltet euch den anderen Raubtieren gegenüber respektvoll. Das waren auch schon alle. Aber sie einzuhalten ist für uns ein Gewinn. Die anderen lassen uns meist in Ruhe und wir hatten schon lange keine Kampfhandlungen mehr.“
    K’tel nickte und prägte sich die Regeln ein. Sie erschienen ihm wirklich gut. Dann drehte er den Kopf zu Akili.
    „Was ist mit Informanten?“
    „Was meinst du?“ fragte Akili etwas verwirrt.
    „Auch wenn wir uns nicht einmischen bei den anderen sollten wir informiert sein was in ihrem Inneren vor sich geht. Man kann nie genug wissen!“
    fügte K’tel an.
    „Das wird aber eine gewisse Gradwanderung!“ sagte Akili etwas unsicher.
    „Nicht wenn du dir die Informationen über jene holst die kaum beachtet werden.“
    Akili sah ihn fragend an.
    „Ich rede von den Vögeln und den Fluchttieren.“ K’tel grinste verschwörerisch.
    Grinsend schüttelte Akili den Kopf.
    „Ich sehe schon. Du sammelst Informationen!“
    K’tel nickte.

    Es waren entspannte Monate die folgten. K’tel baute ein Netz auf durch das immer wieder Informationen zu ihm flossen. Wann immer etwas in einem der angrenzenden Gebieten passierte wusste K’tel schnell darüber bescheid. Und da er meist Vögel oder Zebras nutzte – unter dem Versprechen das keiner aus ihren Reihen auf dem Speiseplan landete – wusste er meist schon über die Veränderung bescheid bevor der Betroffene es selber wusste. Nicht das K’tel die Informationen genutzt hätte. Er hielt sich streng an die vier Grundregeln. Die Zeit spielte ihm zu wie auch das Wetter. Allmählich ließt die Hitzewelle nach und der reichliche Regen im entfernten Hochgebirge sorgte dafür das es reichlich Futter zum einlagern gab. Genügend das sich wochenlang nicht jagen mussten. Dennoch behielt K’tel die Rationierung aufrecht. Selbst während der besten Tage unter Akili ging es dem Rudel nicht so gut wie jetzt. Dennoch machte sich K’tel Sorgen. In den letzten Tagen hatte Akili beängstigend abgebaut. Er war noch gewitzt und Scharfsinnig wie immer aber seinem Aufleben folgte ein körperlicher Absturz. So als hätte er sich entschieden das es Zeit wäre zu gehen und Platz für die neue Generation zu machen. Besonders K’tel traf es schwer dem alten einstigen Anführer sichtlich verfallen zu sehen. Hatte er doch in den letzten Wochen sich wirklich eng mit ihm angefreundet und sah mehr in ihm als einen Berater und Freund. Er war schon fast etwas wie ein zweiter Vater für ihn. Besorgt sah er von seinem Beobachtungsfelsen hinab als die alte Hyäne vorbeitrottete zum Wasserloch und sich schwerlich zum Wasser hinabbeugte. Die große Hyäne sprang vom Felsen und ging zu Akili.
    „Hey Akili. Alles in Ordnung?“
    Langsam hob die alte Hyäne den Kopf vom Wasser und sah K’tel mit einem seltsamen freundlichen und gemächlichen Lächeln an. K’tel überkam ein komisches Gefühl. Eine unglaubliche Ruhe und Weisheit ging von ihm aus, als wenn er bereits mit Allem abgeschlossen hatte. Als wenn er wüsste das seine Zeit gekommen ist.
    „Ja... es ist alles in Ordnung!“ sagte Akili und reckte den Kopf zum Himmel.
    Langsam atmete er tief ein und aus. K’tel kam die alte Hyäne nun sonderbarer vor als je zuvor.
    „Es gibt noch etwas das ich dir erzählen möchte. Bitte treffe mich heute Nachmittag auf der großen Wiese. Dort werde ich dir alles sagen was noch wichtig ist!“
    K’tel wunderte sich über diese sonderbare Aussage.
    „Okay Akili. Heute Nachmittag auf der großen Wiese. Und pass auf dich auf. Du bist nicht mehr der Jüngste hehe!“
    Er bekam einen sanften Klaps von der alten Hyäne verpasst.
    „Es reicht immer noch Dir eine zu langen!“ zwinkerte Akili.
    Beide lachten lauthals und schüttelten sich. K’tel legte einen Vorderlauf um Akilis Hals und ging dann ohne ein weiteres Wort davon um seine Runden an der Grenze abzulaufen. Doch obwohl er nichts fand was ihn Sorgen machen sollte war er nicht ganz bei der Sache. Akilis sonderbares Verhalten beunruhigte ihn. Zugegeben er war alt aber wach im Geist. Oder... spürte Akili das sein Ende nahe war? Besorgt ging K’tel am Nachmittag zurück um Akili am vereinbarten Treffpunkt aufzusuchen. Der Wind wehte durchs hohe saftige Gras und ein wenig Pollenstaub wehte über die kleine Oase. Alles war friedlich. Sehr sehr friedlich sogar. Selten hatte K’tel einen solchen Tag erlebt an dem soviel Frieden ihn umfing. Und dann sah er ihn: Inmitten des hohen Grases lag der ergraute Körper seines Freundes.
    „Akili? Hey mein Alter, so faul?“ lachte K’tel. Aber sein Lachen war mit Besorgnis durchsetzt.
    Er bekam keine Antwort. Langsam kam K’tel näher.
    „Schläfst du? Hey!“
    K’tel hob besorgt die Brauen. Noch immer reagierte die alte Hyäne nicht. Allmählich stieg etwas wie Angst und etwas wie das Gefühl eines Knoten im Bauch auf. K’tel zitterte leicht als er Akili nun vom nahen sah. Die alte Hyäne bewegte sich immer noch nicht. Der leichte frische Wind bewegte das mit stolz ergraute Fell. Es sah aus als sei Akili sanft im saftigen weichen Gras gebettet. Als K’tel nun vor Akili stand traf ihn die Gewissheit das sein guter Freund diese Welt verlassen hatte. Die alte Hyäne hatte ein sanftes und zufriedenes Lächeln auf den Lippen. So als sei er sich sicher das nun alles Gut werden würde und sein Rudel in den richtigen Händen wäre. K’tel fühlte sich zum ersten mal seit langem klein und unsicher. Er hatte das Rudel übernommen und war stark aber irgendwie konnte er sich immer an Akili wenden wenn er sich nicht sicher war. Wieder sah er zu Akili und seine Sorgen fielen von ihm wieder ab. Er war vorbereitet. Schon lange und er würde alles richtig machen. Vielleicht hatte Akili nur so lange gelebt um ihm zu lehren was er wusste. Nun wurde er nicht mehr gebraucht. K’tel neigte den Kopf vor seinem toten Freund.
    „Gute Jagd in der anderen Welt alter Freund. Gute Jagd!“