Ihr Freaks!
Das sagt genau der Richtige! ![]()
Ihr Freaks!
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Jal, stimmt genau! Deshalb mag ich diese alten Geschichten auch viel lieber. Da geht es oft darum. Die Art des Grusels ist auch ganz anders oder wird durch etwas ganz anderes hervorgerufen, oder von den Charakteren anders wahrgenommen.
Ich habe die vergangenen zwei Wochen genug Zeit gehabt, über Geistergeschichten und deren Wirkung auf uns nachzudenken. Ich war in Serbien, hatte nur unregelmässig Internet, las Edgar Allan Poe's Gesammelte Werke und andere Werke des Gothic Horror, das Wetter war fast nie klar und wenn doch blies ein unangenehm bissig-kalter Wind, und mein Opa hatte den ersten Jahrestag seines Todes, kurzum: das perfekten Setting für eine gute Geistergeschichte. Das lässt die alte Denkzentrale schon rattern.
Mit dem Grusel hast du schon recht. Ich habe das Gefühl, dass es damals mehr "Geräusch fixiert" war und sich teilweise tagelang nichts tut bis der Protagonist mal dem Geräusch nachgeht oder jemanden danach fragt. Heutzutage haben Leser gar nicht mehr die Geduld für so etwas.
Oh, dann sollte ich mir das vielleicht mal anschauen. Ich finde auch es ist ganz schön krass wie sehr sich das Bild verändert hat.
Generell ist ja das Genre Dark Fantasy eigentlich gleichzusetzen mit Vampir-Romanen, was ja ursprünglich aber nicht so war, sondern einfach düstere Fantasy. Das gibt es dafür inzwischen fast gar nicht mehr.
Nun ja, wenn du "Interview mit einem Vampir" kennst, das wäre die Verfilmung des ersten Teils der Reihe. Ich mag den Film, aber bei Tom Cruise scheiden sich ja bekanntlich die Geister. (Was ein merkwürdiges Sprichwort ist, jetzt wo ich so darüber nachdenke... *-) )
Okay, ich muss zugeben, dass ich unter dem Subgenre Dark Fantasy bisher etwas anderes verstanden habe, was wahrscheinlich daher rührt, dass ich es zum ersten Mal im Zusammenhang mit Dragon Age gehört habe. ^o) Ob Vampire wirklich so oft in Dark Fantasy auftauchen, weiss ich ehrich gesagt nicht. Ich hatte immer den Eindruck, dass sie am häufigsten in Urban Fantasy auftauchen. Aber ich kann mich irren.
Wir verstehen uns gut XD Den mag ich auch.
Kann man dich für Filmabende buchen?
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Ja klar, der ist super! Den gucke ich immer mal wieder. Sehr spannend! Das Thema, ihre Sichtweise auf die Dinge und wie wenig sie sich darum schert ob sie nun Frau oder Mann ist, ist beeindruckend für die damalige Zeit. Generell gegen Vorurteile zu agieren und dann solche Entdeckungen und Überlegungen anzustellen, wirklich toll.
Endlich mal jemand der den Film auch kennt! Der Film ist leider nahezu unbekannt, zumindest bei mir hier. Unverdient, wie ich finde. Da der Film sehr viel an Bildung, Message, wunderschöner Kameraführung, interessanten Charakteren und einfach nur eine gute und fesselnde Geschichte bietet. Du siehst ich könnte Tag und Nacht über diesen Film schwärmen. Ausserdem ist er für mich der letzte gute Sandal-Movie. ![]()
Das finde ich auch. Nur, weil eine Prinzessin vielleicht von der großen Liebe träumt, heißt das nicht unbedingt, dass sie weniger feministisch ist. Oder?
Aber wie gesagt, das Thema fällt mir generell etwas schwer und manchmal habe ich das Gefühl mein Freund ist feministischer als ich, vor allem was Frauenrollen in Filmen betrifft.
Ich würde mich jetzt auch nicht als die Feministin schlechthin bezeichnen. Es gibt durchaus extremere in meinem Freundeskreis. ![]()
Ich gehe bei Geschichten meistens nach meinem Gefühl. Zum Beispiel, würde ich niemals Schneewittchen oder Cinderella als feministisch betrachten. Dafür haben sie mir einfach zu wenig Charakter und tun zu wenig in ihren eigenen Geschichten. Aber andere Feministen sehen die Filme wieder anders. Für sie kann man Cinderella sehr wohl als "feministisch" bezeichnen. Man sieht also, die Meinungen gehen stark auseinander. Ich bin nicht alle Feministen und sie sind nicht ich und das ist gut so!
Ähm... tja wie sieht es denn mit Lilo und Stitch aus? Oder Küss den Frosch? Irgendwie sind zumindest in meinem Bekanntenkreis die zwei so gut wie gar nicht bekannt oder eher nicht so sehr gemocht. Wie sieht das bei euch aus?
Lilo und Stitch mag ich sehr gerne. Vor allem wegen dem Thema Familie. Vor allem die Szene in der Nani zu Lilo "Aloha Oe" singt ist für mich eine der traurigsten Szenen in Disney und vielleicht das beste Beispiel dafür, das weniger häufiger mehr ist.
Küss den Frosch ist mir leider nicht mehr so gut im Gedächtnis geblieben. Ich sage leider, weil ich mir gewünscht hätte, dass von Disney's letzter 2D-Animation mehr hängen geblieben wäre. Aber das einzige, was wirklich gut in meiner Erinnerung ist, ist Dr. Facillier. Er ist ein toller Disney-Villain mit einem wwirklich coolen Lied.
Uhum, ich gehe mal auf das ursprüngliche Thema zurück. Lasst euch aber nicht von mir stören bei eurer spannenden Debatte XD
Warum solltest du uns stören? Dieses Thread ist doch offen für alle und ich geniesse es immer mich mit Leuten über ihre Lieblingsgenres zu unterhalten.
Also bei Büchern finde ich Fantasy und viktorianische Krimis gut und ich lese auch gerne Geistergeschichten, allerdings nur welche die vor 1950 rum geschrieben wurden, tendenziell vor 1900. Die späteren sind entweder langweilig, fantasielos oder zu eklig und brutal.
Na ja, du weisst ja schon, dass ich mit Geistergeschichten gross geworden bin. Dementsprechend habe ich als halt auch sehr gerne so Sachen wie Gänsehaut gelesen. Heutzutage ist es allerdings eher abgeflacht, da ich einfach keine guten Geistergeschichten mehr finde. Die letzten gute Geistergeschichte war der Film Crimson Peak. Del Toro hat sich wirklich die Mühe gemacht, die Essenz einer Geistergeschichte zu erforschen, die oftmals nicht der Grusel ist, sondern das Hinterbliebene.
Beim Fantasy Genre ist es dasselbe, wenig interessante Bücher oder Filme. Was dazu führt, dass ich gar nicht mehr in die Fantasy-Abteilung schauen gehe.
Was Krimis angeht, viktorianisch oder nicht, bin ich der Meinung, dass sie sind nur so gut wie die Charaktere die in ihnen agieren.
Bei Filmen interessiert mit Fantasy auch, allerdings gibt es nur wenig wirklich gute Filme in dem Genre, deshalb bin ich da vorsichtig. Ich bin auch extrem skeptisch, was die neu geplante Serie zu Herr der Ringe von Amazon betrifft.
Ich weiss nicht, ob ich bei Amazons Herr der Ringe lachen oder weinen soll. Ich habe zwar gehört, dass die Serie eine Vorgeschichte wird, aber... Das kann doch nur schief gehen!
Vampire und Gezeugs interessieren mich eigentlich auch, aber eher in der Fantasy Mystik dahinter und weniger, was heutzutage üblich ist mit dem ganzen sexy sein und Romance hier und Romance da bla bla. Romance und Comedy ist generell nicht so meins. Es gibt nur ein paar wenige Filme in den Genres die mir wirklich gefallen. Bei Büchern mag ich sowas nicht. Es darf Teil von einem Roman sein, aber es sollte nicht nur lustig oder romantisch die ganze Zeit sein, sonst krieg ich 'nen Koller!
Zum Thema Vampir finde ich ganz spannend, wie sich das Bild im Laufe der Jahre verändert hat. Im rumänischen Mythos war er Symbol für Krankheit und Unglück, danach ein Symbol für Angst vor Einwanderung und schlussendlich zu den sexy aber gequälten Teenagern von heute. Ich persönlich mag ja die Vampire von Anne Rice's "Vampir Chroniken" am liebsten. (Von der Reihe mag ich allerdings nur die ersten drei Bücher, später wird es soo komisch!)
Beim Romance-Genre teile ich deine Meinung. Ich finde, das Genre lässt sich gut mit anderen Genres "paaren", aber wenn es alleine steht ist es meistens irgendwie dumm und fad. Darum werde ich wohl nie die Affinität meiner Mutter für Rosamunde Pilcher verstehen. Mit RomComs habe ich das selbe Problem. (ausser "10 Things I Hate About You" der Film ist super!)
Interessanterweise (oder auch nicht? Müsst ihr sagen) gucke ich sehr gerne Historienfilme über die Römer oder zu Zeiten der Römer. Historienbücher interessieren mich hingegen so überhaupt nicht.
Oha! Hast du Agora schon gesehen? Es handelt vom Leben von Hypatia von Alexandria, einer Philosophin, Astronomin und Mathematikerin, und spielt zur Zeit des Kaisers Konstantin des Grossen. Ich liebe den Film, zumal er von einer Epoche erzählt die meistens in Historienfilmen übergangen wird und von einer sehr interessanten Frau berichtet, über die ich ohne diesen Film gar nichts gewusst hätte.
Da trete ich nun erwartungvoll vor den gnädigen Herrn und die gnädige Dame, zu Antworten auf meine Einladung und was finde ich vor? Zwei Streithähne, die über Belanglosigkeiten der Vergangenheit zanken. So lässt ihre Majestät die Königin fragen, wo sich die Ländereien befinden die Ihr verehrtes Gemüt so erhitzten.
Ich bitte untertänigst um Vergebung, Eure Majestät. Ich war zu ungehalten in meiner Wortwahl, was Seine Erlaucht wohl nur noch mehr in Rage versetzt hat. Was müsst Ihr jetzt von mir denken? Ich hoffe, das Julfest war Euch angenehm?
Um Eurer Majestät zu antworten: Es geht um meine Heimat, die Stadt Luzern, und den Bund der Waldstätter, welches Seine Erlaucht, dem Grafen, so einen Verdruss bereitet.
Ihr habt Mut, meine Dame, das imponiert, auch wenn Ihr von Frevel berichtet. Wie konnte die Saat des Republikanismus überhaupt Fuß fassen in eurem Lande?
Ich bin stolz auf die Arbeit meines Vaters, auf meine Brüder, die an diese glaubten und für sie kämpften und auf meine Mutter und Schwestern die auf Ihre Rückkehr hofften und bangten. Darum kann ich nicht tatenlos mitansehen, wie Euer Erlaucht sie als "Pöbel" bezeichnet. Ihr seid ein Ehrenmann, darum bin ich mir sicher, dass Ihr versteht und mir vergebt. Mit dem Antrag auf "Reichsunmittelbarkeit" der auf Wien, Mailand und Paris geschickt wurde, sollten wir aber bald Ruhe und ausserdem die Königshöfe auf unserer Seite haben.
Auf die Frage des "Wieso" kann ich Eurer Erlaucht keine Antwort liefern. Sicherlich könnte ich Eurer Erlaucht die Legende eines gewissen "Wilhelm Tell" erzählen. Doch sollten Euer Erlaucht diese wohl besser von einem Urner hören. Ausserdem kann ich nicht bestätigen, dass sie sich auch wirklich so zugetragen hat. Soviel sei gesagt: Es ist ein guter Stoff für ein Theaterstück.
Es steht geschrieben: Die Geistlichen beten sollen, die Bauern arbeiten sollen und der Adel beschützen soll. Wir fühlten uns nicht beschützt, sondern ungerecht behandelt und hintergangen, also haben wir zurückgeschlagen.
Untertänigst Euer "Hofnarr"
T.L.R
Ich melde mich mal nach langer Abwesenheit (und schwacher Internetverbindung) aus den Ferien mit einem herzlichen "Zdravo" zurück!
Nun zum Thema:
Ich liebte das Märchen als ich klein war und noch mehr als ich das erste Mal die Disney-Version gesehen hatte. Das hat dazu geführt, dass ich mir wahrscheinlich über die Jahre gut 1/3 aller Versionen der Schönen und das Biest auf dieser Welt angeschaut, gelesen und angehört habe. Und damit meine ich auch ihre mythischen Vorreiter, sowie mögliche Inspirationen aus der echten Welt, allen voran Gonsalvus.
Anfügen möchte ich noch, dass es eine sehr interessante Adaption in der Reihe "Märchen aus aller Welt" gibt, die im Kika um die 2000er Wende lief. Das Ganze war sehr afrikanisch angehaucht, das Biest war ein Warzenschwein und alle anderen Charaktere waren dunkelhäutig, auch die "Schöne". Das ist in sofern interessant, weil die "Schöne" normalerweise immer nach einer europäischen/kaukasischen Schönheit nachempfunden wird. (Was ich überhaupt nicht verstehen kann Allerdings muss ich sagen, dass ich diese Version seit damals nie mehr gesehen habe und es durchaus sein kann, dass mir meine Erinnerung einen Streich spielt.
Ausserdem möchte ich allen, die das lesen, die Version von Jean Cocteau nahelegen, da dort die Figur des "Gaston" erfunden wurde und auch filmisch ist sie sehr interessant anzuschauen. Der Film ist zwar in schwarz-weiss, aber einmal muss ihn jeder wahre dSudB-Fan gesehen haben.
Das Musical (Es ist eine Weile her seit ich es gesehen habe) war wunderbar, aber viel konnte man mit dieser Musik nicht falsch machen, da Disney schoon damals eine sehr "broadwayesque" Richtung eingeschlagen hatte, und so passte es perfekt in das Broadway-Musical-Schema der Zeit hinein und das war immerhin die Zeit in der Phantom der Oper (nach seinem erfolgreichen Start 1988) auf dem Broadway hoch und runter gespielt wurde. Auch das dazugeschriebene "If I Can't Love Her" und seine Reprise ist so ein wunderbar Stück Musik, dass es einem so leicht macht, mit dem Biest zu fühlen. Besonders die Reprise zerreisst mir richtig das Herz. (Ja, @Andi "Musical-Enthusiast" bin ich auch noch
)
Ich persönlich habe Belle's Status als feministisches Vorbild nie angezweifelt. Ich weiss, dass es die Debatte im Internet gibt, aber
1. wird in "Belle Reprise" schon angedeutet, dass sie sich wünscht, jemanden auf ihren Reisen zu treffen, von dem sie sich verstanden fühlt ("Vielleicht wird's mir so ergeh'n, das mich jemand wird versteh'n") und das deutet ja eigentlich schon an, dass sie nach so etwas sucht, und das findet man im selben Lied in dem sie lauthals singt: "Ich möcht' die ganze Welt für mich erfahren!" Es ist also schon am Anfang angedeutet, nur eben leiser. Fast schon schon so als wäre sie sich es selber gar nicht richtig bewusst.
2. Liebe ist keine Schwäche. Ich weiss, Hollywood gleist das gerne mal so auf, aber so ist es nicht. Eine starke Frau darf sich durchaus verlieben und müssen nicht immer die Frau sein, die alleine steht und Monster bekämpft. Eine starke Frau kann sogar in ihren Ansichten wachsen, wie Belle es tut. Sie beginnt den Mann hinter dem Biest zu sehen, genau zur gleichen Zeit als das Biest Belle's Charakter hinter dem schönen Antlitz kennenlernt. Belle ist clever und rettet sich aus mancher misslichen Lage mit ihrem Mut und ihrer Unnachgebigkeit, aber Belle ist auch nett und zuvorkommend und hat manchmal auch Angst. Kurzum: Belle ist eine Frau mit Ecken und Kanten. Sie steht zu ihren Gefühlen und geht ihren Weg auch wenn er sie vielleicht nicht dorthin führt, wohin sie erwartet. Was sie meiner Meinung nach zu einem guten Vorbild macht. Feministisch oder nicht.
Das brachte mich auf den Gedanken, mal wieder eine neue Folge meiner Disneyfacts zu schreiben, die sich dem Thema Weibliche Helden in Disneyfilmen widmet. Da ich aber erstens gar nicht alle Disneyfilme gedanklich so weit "parat" habe um diese angemessen miteinander zu vergleichen und ich es zweitens immer etwas seltsam finde, als Mann über Feminismus zu schreiben (so als würde ich das den Frauen auch noch wegnehmen), dachte ich, ich frage mal, ob vielleicht eine unserer starken Ladies hier im Forum Lust hat, sich als Gastautorin dem Thema zu widmen. Alleine oder zusammen mit mir - wie ihr wollt. Wie sieht's aus TheLuckyRabbit, EnnyMay, Mindoir? Hat jemand von euch Interesse?
An einer Zusammenarbeit hätte ich durchaus Interesse, alleine würde ich mich nie an so ein Mammutprojekt trauen.
Aber ehrlich, ich bin der Meinung, dass du es nicht seltsam finden solltest als Mann über Feminismus zu schreiben. Ich bin dagegen, dass man die Männer einfach aussen vor lässt. Das führt zu unnötigen Missverständnissen. Ich finde, die Bewegung gehört allen, die gegen ein Unrecht kämpfen wollen und die Welt ein bisschen besser machen wollen.
Kann man ihm denn entrinnen? Er läuft doch überall. Ich schaue ihn mir jedenfalls an.
In diesem Sinne: "The same procedure as every year!"
Haben uns ein Kotatsu gebaut! Yey!
Woah! Voll cool! Ich will auch!! ![]()
Ich gebe aber trotzdem die nächsten Shorts bekannt. Diejenigen die Lust und Zeit haben dürfen sie gerne schauen:
The Clock Store (1931) fehlt
The Spider and the Fly (1931) fehlt
The Fox Hunt (1931) fehlt
Wie schon gesagt: die nächste Woche überlasse ich ganz euch! Das ihr mir auch schön brav seid! ;D
Nun, ich natürlich!
Na ja, über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten... ![]()
Und für den extrem unwahrscheinlichen Fall, dass dir das noch nicht reichen sollte, auch noch die Brüder Grimm, Goethe, Hans Zimmer und der kopflose Reiter aus "Sleepy Hollow"
Grimm und Goethe? Ach, deshalb bist du Mitglied der deutschen Sprachpuristen!
Auf Hans Zimmer wäre ich auch stolz und irgendwie auch auf den kopflosen Reiter.
Wir Luzerner haben keine weltbewegenden Berühmtheiten...
Außerdem kommen aus Hessen sämtliche medizinischen Geräte und Pharmazeutika, die Opel-Autos und aus der berühmten Frankfurter Börse das ganze Geld, was eure schweizer Banken so reich macht
Ach, und ich dachte immer, unser Reichtum käme von dem Nazi-Gold, dass wir nie zurückgegeben haben... Aber "Psst!" :X
Bäm! Und wieder mal hast du mich platt gemacht. Du bist echt eine krasse Kontrahentin.
Das nehme ich mal als Kompliment und gebe es gern zurück. ![]()
Nein, eher wie ein Nerd
Hast du noch nicht gehört? Nerds sind cool! B)
Was du alles weißt
Leider bringt ein grosses Allgemeinwissen in der Schule so gut wie gar nichts... ![]()
Du gehst? Mit wem soll ich dann meine täglichen Scharmützel halten?? *schnüff*
Bei euch heißt es auch "Jänner"? Ich dachte da hätten die Österreicher ein Mononpol drauf...
Ach, ich bin ja bald wieder da und werde es wahrscheinlich auch schaffen, hin und wieder hier ein paar Sätzchen zu schreiben. Ich weiss eben nur nicht ob es für die Rezensionen reicht...
Ach ja, und das mit "Jänner" kommt auf Kanton und manchmal sogar auf die Gemeinde drauf an. Aber das Wort kommt wahrscheinlich noch aus der Habsburger Zeit. Genauso wie wir in der Grundschule eher das Wort "Knaben" anstatt "Jungen" von unseren Lehrern gehört haben.
Oha, ich weiß nicht, ob es mich ehrt oder mich peinlich berührt, dass du beim Gucken an mich denkst...
Oh, bitte! Tu dir keinen zwang an! Sei peinlich berührt! Was dich leiden lässt, macht mich stärker. ^o) (Kleiner Scherz am Rande.)
Oho, in Ornithologie kennt sie sich also auch noch aus
Tja, wenn "Was ist was"- und "Timeline"-Bücher als Kind deine Lieblingslektüre waren, hatte es halt die Nebenwirkung, dass man etwas gelernt hat. Aber ich war vielleicht etwas vorschnell mit meiner Vogeldeutung. :]
Übrigens, der Fachbegriff für das Attackieren eines Raubvogels von vielen kleineren Vögeln heisst "Hassen", aber es tönt doof, darum habe ich ihn nicht verwendet. (Die Engländer nennen es "Mobbing", was dann schon passender ist, wie ich finde.) B)
1. Wieso bauen Biber eigentlich Staudämme? 2. Was bringt es eigentlich das Wasser aufzuhalten? Dann staut es sich ja bloß und wird immer mehr. 3. Warum haben die Biber nicht gleich den einen großen Baum gefällt, damit hätten sie sich eine Menge Arbeit erspart.
1. Im echten Leben schützen sie so den Eingang ihrer Wohnbauten vor Feinden. Das aufgestaute Wasser macht es schwerer den Eingang zu erreichen. Aber im Short gibt es keine Wohnbauten weit und breit...
2. Ja, das fand ich auch merkwürdig. *-)
3. Der Film heisst "Die fleissigen Biber" nicht "Die faulen, aber cleveren Biber" ;D
Deswegen hat diese Sequenz so lange gedauert. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, mitzuzählen.
Na ja, auf Deutsch hat die Katze ja auch 7 Leben und nicht 9. ![]()
Mich erinnerte es auch an den alten Bildschirmschoner von Windows.
Den hatte ich ja voll verdrängt! ![]()
Und zum Abschluss frage ich nochmal @Andi @EnnyMay und @LionQueen: Wollen wir dieses Wochenende lieber sein lassen oder nicht?
Ausserdem bin ich ab dem 6. Jänner weg, die Verwandtschaft besuchen und weiss nicht, wie oft ich hier aktiv sein kann. (wegen Internetverbindung, Besuchen etc.) Ich kann die verpassten nachholen wenn ich wieder da bin oder aber wir nutzen die Zeit, alle wieder auf den gleichen Stand zu kommen. Was meint ihr?
Dass du so salopp über ihn redest erinnert mich auch an irgeneneinen Asterix-Band, in dem seine Legionen ihn stramm mit "Ave Cäsar" grüßen, während sich die Gallier mit einem kumpelhaften "Hallo alter Julius" begnügen
Ja, ich kann mich auch an so eine Szene erinnern.
Aber ich glaube, es gibt keinen Asterix-Band in dem er verdroschen wird, nur seine Fusssoldaten, oder?
Nein, wusste ich tatsächlich nicht. Ich weiß, dass alles Gute aus Hessen kommt
Was kommt denn aus Hessen?
Kennst du den Film eigentlich? Hammer Film! Allein das Zitat ist genial.
The Third Man? Klar kenne ich den! Jedoch muss ich sagen, dass mir, wenn es um Orson Welles geht, "F for Fake" und "Chimes at Midnight" besser gefallen. Aber um fair zu sein: Orson Welles könnte mir aus dem Telefonbuch vorlesen und es wäre super. :]
Reschpekt, du hast ja wirklich Ahnung davon!
Oh Gott, ich höre mich wahrscheinlich an wie ein 90-jähriger Geschichtsprofessor. ![]()
OK, du hast es geschafft: Ich hab zuerst nicht gerafft, dass du das ironisch gemeint hast.
^o)
Bis jetzt war ich sehr ruhig, aber "verräterisches Gesindel" und "mit dem Teufel im Bunde"? Ich würde Ihnen und Seiner Erlaucht raten, sich zu mässigen und sich Ihrer guten Sitte zu entsinnen. Sie wussten genau, mit wem Sie sich in Verbindung setzten als Sie mich als "eidgenössische Gesellin" zu Ihrer Runde eingeladen haben. Wenn Seine Erlaucht mir eine Bemerkung gestattet: Ich finde es bedenklich, dass man Euch noch nicht von der Niederlage gegen die Eidgenossen berichtet hat.
Zum Vorgang der Schlacht bei Sempach kann ich nur wenig sagen. Ich bin eine Dame und weiss daher nicht viel von solchen Dingen, nach allem, was man hört habe der Herzog Leopold von Habsburg seine Ritter mit ihren Lanzen Verteidigungsstellung beziehen lassen. Die unerschrockenen Eidgenossen stürmten mit ihren Hellebarden auf die Habsburger Armee zu und brachten den trägen Rittern in ihren Stahlrüstungen grosse Verluste bei. Der Herzog fiel in der Schlacht, sagten sie. Möge Gott mit seiner armen Seele erbarmen haben. Auch sagten sie, er habe tapfer das Österreichische Banner verteidigt.
Ich möchte Seine Erlaucht ausserdem daran erinnern, dass Luzern immer noch eine Reichsstadt ist und ihre Ratsverfassung damals von Seiner Majestät König Rudolf I. von Habsburg, Herrscher des Heiligen Römischen Reiches, genehmigt wurde. Möge Gott Majestäts Seele in Frieden ruhen lassen. Kaum liegt der König im Grab, schickt der nächste König uns die Vögte auf den Hals, die uns um unser Hab und Gut bringen. Wir wollten lediglich unsere Autonomie zurück, die uns ein weiser König unter Gottes Gnaden verliehen hatte und Gott hat uns Sieg gegen das Unrecht gewährt.
Ausserdem sind wir kein Pöbel. Wir sind ehrenwerte Kaufleute, Euer Erlaucht, die Leute, von denen Ihr eure Stoffe und Gewürze kauft.
Ich hoffe, mich deutlich erklärt zu haben.
Untertänigst,
T. L. R. Pfyffer
Woher ist das?
Nirgends, nach meinem wissen nach. Ich nenne Julius nur gern so, weil er für mich das Original Diktator Schwein darstellt. Ich mag ihn nicht sonderlich. Na ja, ich mag die wenigsten römischen Kaiser. ![]()
Ja, aber ich habe dann geschrieben, dass ich mich auf eine noch frühere Zeit beziehe. Genau lesen, Frollein!
Tut mir leid... :$
Und zum Thema schweizer Diplomatie:
Ah, der berühmte Satz, für den sich Orson Welles bei vielen Schweizern und Deutschen entschuldigen musste. Du, als Deutscher müsstest es doch eigentlich wissen. Die Kuckucksuhr kommt aus dem Schwarzwald. Nicht aus der Schweiz. (Aber eigentlich schon lustig: Uns vorzuwerfen keine Künstler zu sein ist okay, aber zu behaupten, wir hätten die Kuckucksuhr erfunden, das geht gar nicht. ^o) )
Ehrlich? Irische Mönche schrieben über Leprechauns und Co.? Und zwar nicht nur in Form von Verbotslisten? Beispiele!
Beispiele sind die Bücher "Lebor na hUidre", welches im Kloster Clonmacnoise entstand oder aber das "Book of Leinster", das im Kloster Terryglass entstand, oder das "Book of Ballymote", das in der gleichnamigen Pfarrei verfasst wurde. Man muss dazu aber sagen, dass diese Werke nicht frei sind von christlicher Zensur.
Das klingt gut!
Freu dich nicht zu früh! "Excalibur" ist ein Werk seiner Zeit (1981) und ist unglaublich schlecht gealtert!
Aber ein paar Szenenbilder sind einfach grossartig zum Einrahmen und an die Wand hängen und Nicol Williamson als Merlin! Er ist so herrlich theatralisch! Ich liebe ihn! ^o)
Liegt vielleicht daran, dass die Drehbuchautoren Männer waren, die nicht nachvollziehen können, dass die meisten Frauen kein Bedürfnis nach Sex haben.
Ist das denn bei Männern anders???? ![]()
Möge Seine Erlaucht mein ungestümes Wesen verzeihen. Es ist durchaus verständlich, dass Euch jemand unter Eurer Würde gänzlich unbekannt ist. Ich gehöre zu einer der ältesten Patrizierfamilien hier in der Stadt an, den Pfyffers.
Ich muss gestehen, ich bin ein wenig verwundert, dass Eure Nachforschungen nichts ergeben haben. Sicherlich ist die Bibliothek Seiner Erlaucht umfangreicher als die meines werten Vaters. Aber ich schätze, jetzt da so viele Neuerungen geben wird, kann man sich nicht mehr sicher sein, welche Niederschriften noch der Wahrheit entsprechen. Um Ihnen die Nachricht aus erster Hand Die freie und unabhängige eidgenössische Stadt und Republik Luzern wurde schon von dem Kleinrat, deren Mitglieder ausschliesslich die Patrizier stellen, regiert als noch die Habsburger das Land mit Vögten besetzten.
Ich hoffe, meine Antwort kann den ehrenwerten Grafen zufriedenstellen.
Ergebenst, T. L. R.
Ich bezog mich aber auf die Zeit vor der Urbanisierung, als die (noch nicht von Rom eroberten) Stämme noch in Hütten als Jäger und Sammler lebten und noch keinen Handel trieben. Die Zeit der Germanen und Kelten. Das war noch vor dem "klassischen" Mittelalter, eher so um die Zeitenwende (auch wenn man bei dem Begriff gleich wieder Bilder der antiken Stadt Rom im Kopf hat). "Asterix" behandelt ja witzigerweise gerade diesen Gegensatz der gleichzeitigen Existenz von modernem Städte- und Staatswesen (Rom) und den "unzivilisierten" Barbaren. Über Rom und die griechische Antike gibt es zuhauf Bücher und Filme, aber über Germanen und Kelten leider nicht. Oder wenn, dann halt eben nur im Fantasy-Gerne - also "elbenverseucht"
Ach so! Du meinst die Zeit bevor Julius ("Das Diktator SchweinTM"
) Rom grösser und Europa langweiliger gemacht hat. Du hast vom Mittelalter angefangen, also dachte ich einfach diplomatisch schweizerisch: "Ich weise ihn jetzt nicht darauf hin, dass Asterix im Römischen Zeitalter stattfindet." ^o)
Gut, da haben wir jetzt noch ein Problem: Unsere einzigen Quellen der sogenannten "Barbaren" kommen von den römischen Historikern, da Kelten, Germanen und Urslawen keine Schrift hatten. Aber römische Historiker wie Tacticus waren eigentlich nur da um des Römers Ego zu streicheln, also werden die Naturvölker verteufelt und jegliche lobenswerte Werke und Taten ausgelassen. Wenn unsere Quellen von Aussenseitern kommen, die sich nicht die Mühe machten, Sitten und Bräuche zu verstehen, können wir dann sagen, dass wir dieses Volk gut genug verstehen, um eine Geschichte darüber zu machen?
Ich freue mich ja wahnsinnig auf die BBC/Sky Serie "Britannia", die am 18. Januar startet. Römer kommen dort zwar auch vor, aber es geht primär um die Kelten.
Te Vaka, die Gruppe die für die einheimischen Klänge in "Moana" verantwortlich ist, steht übrigens auf meiner "Noch-zu-hören"-Liste. Bereits regelmäßig hören tu ich übrigens noch Kraja, die machen "indigen" schwedische Musik, der Soweto Gospel Choir, die original südafrikanische Musik - ähnlich wie im "König der Löwen" machen und eben Julie Fowlis. Kürzlich habe ich sogar eine CD von Leuten entdeckt, die versucht haben richtige, germanische Musik zu rekonstruieren.
Te Vaka sind wirklich gut! Wenn ich dir noch eine Band in dieser Richtung empfehlen kann, dann "Wardruna", die machen "Nordic Ritual Folk". (Ja, anscheinend ist das jetzt eine Musikrichtung
) Ich kenne sie aus der TV Serie Vikings zu der sie die Musik beigesteuert haben, aber auch ihre sonstigen Lieder sind sehr schön. Ansonsten kann ich dir die Bulgarischen Frauenchöre empfehlen, die zum Beispiel in der Transformationsmusik in Bärenbrüder mitgesungen haben, was den Damen aber überhaupt nicht gerecht wird.
In "Merida" kommt zwar auch schon eine Burg vor, aber der Film wirkt ansonsten noch sehr vormittelalterlich. Dieses Setting hat mir wunderbar gefallen, eben bis auf das ganze Geister-Gedöns. Mit "Moana" hatte ich im Prinzip genau dasselbe Problem: Die polynesische Kultur finde ich sehr faszinierend, hätte mir aber gewünscht, alles Metaphysische eher in die Fantasie der Figuren und Zuschauer zu verbannen, anstatt es so unmittelbar "in your face" und damit quasi "real" darzustellen.
Dann wären wir aber wieder beim Thema, was wäre dann die Geschichte so eines Films? Was passiert mit Moana, wenn sie Maui nie findet?
Hä? Mönche schrieben vielleicht über Heilige und Dämonen, aber bestimmt nicht über Zwergen und Trolle. Derartiges "Heidentum" den Leute auszutreiben, war doch manchen von ihnen einziger Lebensinhalt. Zeitgenössische Schriften, mit solchem Inhalt gibt es doch kaum. Die heute existenten Geschichten stammen doch zumeist aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Nein, das ist ein häufiger Irrtum. Mönche schrieben nicht nur über Heilige und Dämonen. Manchmal schrieben sie auch über Botanik, frühe Wissenschaften oder vergangene Herrscher, deren Taten sie dann unfassbar ausschmückten, oder aber sie schrieben örtliche Legenden nieder und christianisierten sie, wo nötig. Zum Beispiel in Irland.
Unter einem "naturalistischem" Film über diese Zeit würde ich nicht verstehen, dass die Leute nicht ständig von solchen Wesen reden, sondern, dass auf der Leinwand nicht mehr bildlich dargestellt wird, als die Leute damals auch gesehen haben.
Das erinnert an den Film "Excalibur". Es wird etabliert, dass es Magie in gibt, aber man "sieht" sie nicht, und auch ein Drache wird mehrmals von Merlin erwähnt, der angeblich überall und nirgends ist und für den Nebel verantwortlich ist, jedoch nie effektiv auftaucht.
Wie meinst du das?
Alle Filme über Königin Elizabeth I. von England und Jeanne D'Arc gehen darum ihre "verdeckten Liebschaften" aufzudecken. Obwohl beide berühmt dafür waren Jungfrauen zu sein. Aber sobald ein Film rauskommt, sind Drehbuchautoren so: "Ach, komm sie muss doch von jemandem gevögelt worden sein! Das geht doch sonst nicht."
Ich bin höchst erfreut, dass der gnädige Herr sich an unsere Beredung erinnert und hoffe, Sie hatten eine besinnliches Christfest. Gerne möchte ich meinen Dank für die Eröffnung dieses Gesprächs aussprechen.
Natürlich haben Sie meine Erlaubnis, die Dame @EnnyMay auch einzuladen, unserer Runde beizuwohnen, wenn sie es denn dazu gewillt ist. Wie sagt man so schön: "Je mehr die Gesellen, desto lustiger die Gesellschaft."
Hochachtungsvoll verbleibe ich als Ihre T. L. R.
WOO-HOO! ENDLICH IST ER DA!!! Ich sehe das jetzt mal als spätes Weihnachtsgeschenk! ![]()
Zum Fantasy-Genre fällt mir noch ein, dass ich es als Jugendlicher nicht mochte, weil das Mittelalter nicht mein Ding war. Das hat sich witzigerweiße ein bisschen verändert, nachdem ich vor zwei Jahren mal die "Gummibärenbande" komplett durchgeschaut habe (was übrigens noch weitere interessante Folgen hatte, aber das würde jetzt zu weit führen) und dann festgestellt habe, dass auch Ritter und Burgen, die ich früher verabscheut habe, ganz interessant sein können.
Also hast du als Kind nie Ritter gespielt? Ich war regelrecht fasziniert von Mittelalter und Rittertum als Kind. Ich habe alles über das Thema verschlungen, was ich finden konnte: Sachbücher, Legenden, Filme, Dokus, einfach alles. Im Quartier haben wir sogar eine Zeit lang sehr gerne Ritter gespielt. Meine Mutter hat mich an Heilig Abend daran erinnert, wie gerne die Nachbarskinder, meine Schwester und ich auf die Ruine (mein Vater meint, sie sei ein Rest von einem abgerissenen Hotel, sah aber ziemlich nach "verwunschener Burg" aus.) neben unserem Wohnblock geklettert sind. Was sie nicht verstand, war dass diese Ruine das Zentrum unseres "Ritterepos" war und somit alles wichtige in unserem Spiel auf dieser Ruine stattfinden musste. "Dort, wo der nobelste aller Ritter von seinem Freund dem König verraten wurde," haben wir den Ort getauft. 8P Du kannst dir also vorstellen, dass so etwas nicht einfach weggeht. Wobei man als Jugendliche eher komisch angeschaut wird, wenn man das Heizsystem einer mittelalterlichen Burg erklärt. ^o)
Mittlerweile nehme ich es dem Fantasy-Genre regelrecht übel, dass es diese spannende Zeit geradezu besetzt hält und es deswegen wirklich annähernd keine Filme gibt, die diese Epoche "naturalistisch" behandeln - also ohne Götter, Geister, Riesen, Zwerge, Trolle, Orks etc. Am Realistischsten sind hier tatsächlich gerade die Asterix-Comics und Filme! Ein Trauerspiel!
Das ist in der Tat ein grosses Problem. Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal ein normales Mittelaltersetting in einem Film erlebt habe. (Der letzte war, glaube ich, "Im Namen der Rose") Ich schätze, es ist einfacher eine bereits von Mönchen in einem Kloster niedergeschriebene Legende zu verfilmen anstatt die Wahrheit aus der Geschichte zu filtern. Aber sieh es mal so: Für diese Menschen, die in dieser Zeit lebten, waren Götter, Geister, Riesen, Zwerge, Trolle, Alben, etc. so real wie für dich der Wert deines Papiergelds in deinem Portemonnaie. (Ich weiss, seltsame Metapher, aber ich hoffe, sie macht trotzdem Sinn. :] )
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass mehr Historienfilme immer eine gute Sache sind. Vorausgesetzt es ist nicht "Braveheart". Wobei ich hoffe, dass sie Elizabeth I. und Jeanne D'Arc Jungfrauen sein lassen. Warum sind Leute so fixiert auf das?!
Ich finde es übrigens wirklich sympathisch, dass du "Her" kennst! "Ritter der Kokosnuss" würde ich ehrlich gesagt noch nicht unbedingt als Zeichen eines elaborierten Filmgeschmacks werten, aber "Her" auf jeden Fall! Der Film ist wirklich toll! (Außer Joaquin Phoenix' ekelhaftem Schnauzer!)
Ich gebe dir Recht. "Her" ist ein wirklich guter Film. Aber trotzdem muss ich doch "Ritter der Kokosnuss" loben, denn eine gute Parodie zu machen, ist saumässig schwer. ![]()