Beiträge von $crooge

    Ich möchte mich schon mal für alle bisherigen Einsendungen bedanken. Bisher haben wir 19 Einsendungen erhalten in nicht mal 24 Stunden. So eine rege Teilnahme haben wir länger nicht erlebt :)
    Und durch die vorhin versendeten Mails und PNs werden wir bestimmt noch ein paar mehr Leute erreichen. Gute Arbeit, Leute! Auch eure Gedanken und Ideen werden uns weiterhelfen nach dem ersten Überblick.

    19 klingt doch schon ganz gut, hoffentlich kommen noch einige mehr hinzu :) .

    Würde auch eher den Fokus auf die Meisterwerke legen. In Deutschland findet sich für diese eine weitaus größere Fanbasis als für die Serien, die den Ruf haben, ausschließlich für Kinder gemacht zu sein.
    Ich habe Teamerfahrung in einem
    Forum mit über 200.000 Mitgliedern gesammelt und es hat sich m. M. n.
    bewährt, ein Forum von der Gestaltung her so übersichtlich wie möglich zu halten. Heißt: Man sollte die Unterforen aufräumen, es sollte mehr zusammengefasst werden. Für die 6 Off-Topic-Unterforen reicht beispielsweise ein oder zwei Foren. Wenn ich auf ein Forum gehe, ist das erste was ich mir anschaue, wie aktiv die Unterforen sind. Es macht einen schlechten Eindruck, wenn irgendwo steht "Letzter Beitrag 30. Januar 2014". Auch die einzelnen "Blöcke" für jedes Unterforum sollten kleiner gemacht werden. Ein Forum sollte einen kompakten Eindruck machen. Ich würde außerdem in der jetzigen Phase den Block "Neuigkeiten" rausnehmen, es macht einen schlechten Eindruck, wenn so wenig Neues zu sehen ist und macht eigentlich kaum Lust, sich mal durch die Unterforen durchzuklicken.

    EDIT: Darüber hinaus würde ich auch die Comicleser als Zielgruppe in Betracht ziehen. Die Duck-Comic-Leser bilden in Deutschland die mit Abstand größte Disney-Fan-Community, die generationenübergreifend ist. Das sieht man allein schon an Reihen wie dem "Die tollsten Geschichten von Donald Duck Sonderheft" oder der "Carl Barks Library", die sich einem höheren Niveau verschrieben haben, als es z. B. das "Micky Maus Magazin" tut. Darüber hinaus sorgt das für etwas mehr Leben, da die Meisterwerke ja nun eine vergleichsweise langen Leerlauf zwischen einander produzieren. Die Hefte erscheinen wöchentlich bzw. monatlich...

    Darüber hinaus ist das Konzept "Save Disney" zwar gut gemeint, aber wenn selbst verdiente Mitarbeiter von Disney im Stich gelassen werden, dann werden die Fans wohl noch weniger berücksichtigt werden. Ich beziehe mich hier z. B. auf Don Rosa, Zeichner von der Dagobert-Biografie "Sein Leben, seine Milliarden", der im Prinzip nur noch von seinen Signiertouren und einem kleinen Geldbetrag vom Egmont-Verlag lebt, weil viele Nachdrucke seiner Comics nicht mit ihm abgesprochen werden (siehe: http://www.donrosa.org/special/interview.php)...

    Hallo liebe SaveDisney-Community,

    ich habe mir mal überlegt, eine kleine Reihe "Wie zeichne ich eigentlich...?" zu starten, in der ich zeige, wie man diverse Disney-Charaktere zu Papier bringt! Starten werde ich mit meinem Lieblingscharakter, Arielle. Zum Einstieg gehe ich außerdem auf die nötigen Zeichen-Werkzeuge ein. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit diesem Tutorial und es hilft Euch weiter!

    Die Ausrüstung:
    Papier. Hier reicht normales Kopierpapier vollkommen aus. Es sollte kein Linien- oder Karopapier sein, zudem auch kein Ökopapier, das sieht einfach nicht gut aus.
    Stifte. Zum Skizzieren benutze ich einen Stift der Härte B3, die eignen sich m. M. n. sehr gut zum lockeren Zeichnen. Außerdem lassen sich die Striche gut wegradieren. Zum Reinzeichnen nehme ich einen Bleistift der Härte B. Anschließend kann man seine Zeichnung noch tuschen. Unter Tuschen ist hier nicht zu verstehen, ein Aquarell anzufertigen, sondern eine Reinzeichnung mit schwarzer Tinte vorzunehmen. Hier eröffnen sich nun mehrere Möglichkeiten, Profis arbeiten oftmals mit Zeichenfedern. Ich mache es mir gerne einfach; ein Fineliner reicht auch. Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass die bekannten Stabilo-Fineliner nicht so gut geeignet sind, ich benutze einen Edding 89.
    Radiergummi. Auch das Radiergummi möchte gut gewählt sein. Gut geeignet sind vor allem weiße Radiergummis. Ich habe jedoch vor allem mit den Radiergummis von Läufer gute Erfahrungen gemacht. Die Hauptsache ist, dass das Radiergummi nicht auf das Papier abfärbt.
    Das war's eigentlich schon. Wenn man seine Zeichnung anschließend noch kolorieren will, eröffnen sich mehrere Möglichkeiten; ich koloriere gerne am Computer, aber das ist jedem selbst überlassen ;) .

    So, legen wir also los:
    Schritt 1
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    Arielles Kopf beginnt wie fast jede klassische Disney-Figur mit einem Kreis. An das untere Ende des Kreises zeichnet ihr ein abgerundetes Dreieck, das die Wangen und das Kinn darstellt. Zeichnet darüber hinaus eine Augenlinie etwa auf Höhe der Augenhöhle ein, außerdem eine Mittellinie. Diese zwei Linien sind sehr wichtig, denn sie geben Euch im nächsten Schritt die nötige Orientierung. Außerdem erlauben sie schnell und einfach die Umsetzung von verschiedenen Perspektiven.

    Schritt 2
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    Zeichnet nun Nase und Augen ein. Fangt hierzu mit der Nase an; die Nasenwurzel verläuft entgegengesetzt zum Nasenrücken, denn Arielle hat eine Stupsnase. Zeichnet außerdem den sichtbaren Nasenflügel und das Nasenloch ein.
    Jetzt könnt ihr Euch an die Augen machen, die beim Zeichnen etwas Übung erfordern. Sie haben in etwa die Form eines abgerundeten Dreiecks. Hier gibt es keine strenge Regel, denn selbst im Film bekamen die Animatoren kein einheitliches Design hin ;) . Die Augen grenzen unten an die Augenlinie und schließen oben mit der Nasenwurzel ab.

    Schritt 3
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    Nun kommen der Mund und die Augenbrauen hinzu. Arielle hat sehr zarte Augenbrauen, die lediglich zur Nasenwurzel hin leicht dicker werden. Der Mundwinkel liegt etwa auf Höhe des linken Auges; die Oberlippe endet dann auf Höhe der Nasenspitze.
    Weibliche Disney-Helden zeichnen sich vor allem dadurch aus, keine übertriebene Mimik zu besitzen. Eleganz und Zurückhaltung steht hier an erster Stelle, damit ein Abdriften in cartoonartige Charaktere unterbleibt.

    Schritt 4
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    Skizziert Arielles typischen Pony. Unterhalb der Augenlinie liegt Arielles Ohr, es liegt direkt am Unterkiefer. Unterhalb des Ohres beginnt außerdem Arielles Hals. Die andere Hals-Linie beginnt, wie auch schon der Mundwinkel, etwa auf Höhe des linken Auges. Der Oberkörper hat die Form eines abgerundeten Dreiecks, der Unterkörper ebenso, jedoch entgegengesetzt. Zu beachten ist hier, dass Kurven ausschließlich an den Seiten und am Rücken auftauchen; der Vorderkörper ist, bis auf die Brust, flach.
    Es kommt bei der ersten Körperskizzierung nicht auf Genauigkeit an. Vielmehr solltet ihr euch bei diesen Skizzen ruhig etwas austoben, hier kann noch nichts schief gehen ;) .

    Schritt 5
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    Wie ihr seht, habe ich die Skizze mit etwas mehr Details angereichert. Gebt Arielles Haaren ruhig viel Volumen - unter Wasser verhalten sie sich wie eine eigene Masse und fallen grundsätzlich nicht einfach flach nach unten wie an Land! Skizziert außerdem die Austernkörbchen und die Arme. Nochmal: Hier kommt es noch nicht auf Richtigkeit an (wie man auch anhand der rechten Hand Arielles sehen kann :D ...). Arme reichen grundsätzlich etwa bis auf Hüfthöhe. Ober- und Unterarm sind etwa gleich lang.

    Schritt 6
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    Hier habe ich schon mal den Kopf ins Reine gezeichnet. Arielles Iris hat eine ovale Form und sollte nicht zu viel Platz innerhalb des Auges einnehmen.

    Schritt 7
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    Weitere Reinzeichnungen. Die Formen von Armen sind schwer zu erläutern, man muss es einfach ausprobieren. Ich bin selbst nicht selten unzufrieden damit. Das heißt: Üben, üben, üben!
    Darüber hinaus habe ich eine Mittellinie für den Oberkörper eingezeichnet. Anhand ihrer werden im nächsten Schritt die Austernkörbchen ins Reine gezeichnet...

    Schritt 8
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    Die Austernkörbchen kommen hinzu. Bei der Größe gibt es keine zwingenden Vorgaben. Man sollte nur darauf achten, dass ein juveniles Aussehen eingehalten wird. Glen Keane, der Supervising Animator und Character Designer Arielles, sagte einmal, dass im Studio hierbei jeder seinen Präferenzen gemäß zeichnete - man denke sich seinen Teil :lol: ...

    Schritt 9
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    Nun folgt das Becken und der Fischschwanz. Wie gesagt, das Volumen verteilt sich auf die Hüften und den hintern Körperteil, nicht nach vorne!

    Schritt 10
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    Hände zeichnen kann ein Alptraum sein, besonders Frauenhände. Grundregel bei grazilen Händen sollte sein, die Komplexität auf ein Minimum zu reduzieren. Mehr Details bringen meist nur mehr Schwierigkeiten. Grundregel ist allerdings: Meist sind die Hände zu klein und kurz, eher selten zu groß!

    Schritt 11
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    Nun folgt die endgültige Bleistift-Reinzeichnung. Zeichnet Arielles Haare nun fertig und fügt Details hinzu. Nun zeichne ich die Iris und die Pupillen. Arielles Augen zeichnen sich durch eine kleine Spiegelung aus.

    Schritt 12
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    Im letzten Schritt tusche ich die Zeichnung. Dabei habe ich außerdem noch Wimpern hinzugefügt. Jetzt kann man sämtliche Hilfslinien wegradieren, fertig ist Arielle! Wenn ihr wollt, könnt ihr die Zeichnung jetzt noch kolorieren.


    Abschlusstipp
    Mein grundsätzlicher Tipp ist: Versucht, Euer Auge für Proportionen zu trainieren. Ich nehme mir hierzu meist die Filme und fange an, einzelne Szenen freihändig abzuzeichnen. Wichtig ist: Abpausen bringt nichts, es muss schon freihändig abgemalt sein! Versucht, den Film und die einzelnen Animationen zu analysieren: Wie erschafft der Animator Perspektive und Emotionen, was für Kameraperspektiven werden eingesetzt, wie wirkt sich das auf den Charakter aus? Versucht verschiedene Perspektiven und Emotionen einzufangen. Ich empfehle Euch darüber hinaus, Zeichnungen auch zu kolorieren. Ich denke, man bekommt dadurch einen noch besseren Blick, wie nah man dem Vorbild gekommen ist. Hier ein paar meiner Beispiele:

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    Ich wünsche euch viel Spaß beim Zeichnen!

    Hätte lieber Larissa als Siegerin gesehen. Habe sie am Anfang überhaupt nicht gemocht, aber mit der Zeit ist sie mir irgendwie ans Herz gewachsen mit ihrer verpeilten und drolligen Art. Dass Peter Pan ihr Lieblings-Disney-Charakter ist, wundert mich nicht :lol: . Außerdem muss man ihr eins lassen: Sie hat sich zwar oftmals bei den Prüfungen dumm angestellt, aber niemals aufgegeben. Außerdem hat sie als einzige nicht gelästert, und das, obwohl sie schon ziemlich fertig gemacht wurde von ihren "Mitinsassen"!

    Aber Melanie ist nun mal leider besser für die mediale Aufbereitung geeignet... :(

    Ich verstehe auch gar nicht, warum "Küss den Frosch" so teuer war. Im Vergleich zu anderen Zeichentrickfilmen hätten die Kosten weitaus niedriger sein müssen. Wenn man mal sieht, was für einen Aufwand "Arielle, die Meerjungfrau" als letzter größtenteils analog hergestellter Disney-Film gemacht hat (also mit Multiplankamera und handkolorierten Cels hergestellt) und wie "einfach" "Küss den Frosch" in der Produktion war, dann sind die Kosten schon etwas seltsam...

    Hi, diese Bilder habe ich schon in einem anderen Forum gepostet, aber der Fanart-Bereich ist hier etwas größer :) . Es handelt sich hierbei (vornehmlich) um Szenen aus den entsprechenden Filmen, die ich abgezeichnet (nicht abgepaust) habe.
    Diese Bilder zeichne ich händisch, scanne sie ein und tusche und koloriere sie dann mit GIMP. Habe auch ein paar Beispiele für die Ausgangszeichnungen mit gepostet. Kritik erwünscht :) .

    Hier sieht man das finale Bild und (die bereits kolorierte) Originalzeichnung. Mit GIMP zeichne ich die Linien mit dem Pfade-Werkzeug nach.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/ckz2uutc38pqa6lwz.jpg][Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/ckz2x7t82t7cwf1pv.jpg]


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    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/ckz2w2j88usxxnz3n.jpg]


    Hier sind auch die Ausgangszeichnungen mit dabei. Das erste habe ich schon vor dem Einscannen getuscht. Die anderen Bilder sind Bleistiftzeichnungen.


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    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/cl96ja1ig8ezd60nf.jpg]


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    Habe den Film damals im Kino gesehen, war aber nicht so geflasht... Bei mir musste sich schon damals jeder Dino-Animationsfilm an "Dinosaurier - Im Reich der Giganten" (nicht der unsägliche Film von 2013, sondern die Doku von 1998 ) messen lassen, und bis heute habe ich keinen Animationsfilm gesehen, der auch nur ansatzweise an den Realismus der BBC-Produktion reichte... Trotzdem ist "Dinosaurier" ein netter Zeitvertreib.

    Habe den Film damals im Kino gesehen. Viel hängengeblieben ist davon nicht, fand die Story etwas dünn, die Animationen schwach und hätte bis vor kurzem auch nicht gedacht, dass das allen Ernstes als "Meisterwerk" veröffentlicht worden ist. Hätte auch irgendein 08/15-Animationsfilm sein können.

    Das Schöne an den DuckTales ist ja, dass trotz der zahlreichen Veränderungen viele Geschichten vom Dagobert-Schöpfer Carl Barks übernommen wurden. Die Carl-Barks-Stories gehören zu den besten Comics, die Disney je hervorgebracht hat. Es ist allerdings sicherlich erträglicher, die Serie gesehen zu haben, bevor man die Comics gelesen hat als andersherum.
    Dagobert kommt zwar wirklich etwas weich in der Serie rüber. Wenn man allerdings die ersten Dagobert-Geschichten von Carl Barks liest, dann ist der heutige Dagobert auch schon sehr weichgespült. Kann jedem die Lektüre der ersten Dagobert-Story "Christmas on Bear Mountain" empfehlen, es ist schon bemerkenswert, welche Wandlung Dagobert durchgemacht hat.