Film Review: Alles Steht Kopf

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      Sehr schöner Bericht, Spliz!

      Ich freue mich schon richtig auf den Film und ärgere mich etwas, dass ich nicht mitgekommen bin, um den Film zu gucken. Aber gut: Du hast deinen Job gut gemacht: Andere dazu zu bringen, den Film anzuschauen. Bei mir hast du es auf alle Fälle geschafft.

      Jetzt muss ich nur noch bis Oktober warten/durchhalten...
      Ich hätte den Film auch schon sehen können, habe es aber zeitlich leider nicht geschafft. Also muss auch ich mich bis zum Kinostart gedulden und dann gucken/hoffen, dass ich Zeit fürs Kino finde :D

      Ich würde aber gerne neue, ausführlicher Trailer mit der endgültigen Synchro sehen/hören. Bin echt gespannt, wie Heist und Schubert ihren Job gemacht haben.
      Jetzt habe ich endlich auch den Film sehen können. Echt ein toller Streifen!

      Der Film hat viele witzige, aber auch traurige Momente - geht aber auch sehr in die Tiefe. Es ist einfach unglaublich, wie Pixar diese Kombination immer wieder hinbekommt.
      Vor dem Besuch hätte ich gedacht, dass meine unangefochtene Nummer 1 Wut wäre. Aber falsch gedacht, meine Lieblingsfigur wurde dann tatsächlich... Kummer!

      Kummer ist die witzigste Figur im Film - durch ihre depressive und übertriebene Art musste ich wirklich bei fast jedem Satz herzlich lachen. Großes Lob dafür auch an ihre Synchronsprecherin - Hut ab!

      Meine Lieblingsszene des Films stammt nicht aus dem Film selbst, sondern aus den Szenen während des Abspanns. In diesen Szenen konnten wir auch in die Köpfe anderer Lebewesen sehen. Mein klarer Favorit dabei: die Katze :D
      Wenn ihr den Film seht, tut mir den Gefallen und bleibt zumindest noch für diese Szenen sitzen. Es lohnt sich wirklich :D

      Alles in allem ist meine Bewertung eine 8.5/10. Ich hätte mir noch etwas mehr von den 3 Emotionen gewünscht, die innerhalb der Kommandozentrale weiterarbeiten mussten. Da wurde das Potenzial noch nicht ganz ausgenutzt. Aber das kann ja noch kommen. Auf der Blu-ray soll es einen neuen Kurzfilm geben und... wer weiß, vielleicht kommt ja mal eine Filmfortsetzung :)
      Hab den Film auch gesehen. Für mich wärs eher so ne 6.5-7/10. Wie du schon sagtest JR, er hat lustige aber auch traurige Momente. Ich hab mich jetzt vor dem Film nicht gespoilert (keine Trailer, gar nix) und hätte jetzt sehr viel mehr von den anderen Emotionen erwartet. Man konnte sie kaum mal wirklich in Aktion sehen. Ausserdem hätte ich mir mehr Einblicke in die Köpfe von anderen gemacht. Der Abspann war für mich quasi der beste Teil des Films find ich ^^

      Die Geschichte ist ganz gut, aber der Fokus um Freude und Kummer war mir dann doch ein wenig zu viel. Am Ende konnte man ja nicht mal ein paar gemixte Erinnerungen von anderen Emotionen sehen wie Wut und Ekel oder sowas. Find ich schade. Ausserdem hat die Pubertät ganz gefehlt haha :P Vielleicht ist es wohl auch einfach zu schwer alles in 1 1/2 Stunden reinzuquetschen, von daher erhoffe ich mir eine Fortsetzung die vielleicht mehr in die anderen 3 Emotionen hinein geht oder wie schon gesagt etwas allgemeiner ist und sich nicht nur auf den Kopf eines Charakter fokussiert ^^
      Der Film selber hat mir auch sehr gut gefallen, die Thematik war sehr interessant, es gab viel Humor, ohne es mit Albernheiten zu übertreiben, aber auch traurige und emotionale Momente, der Film hat meiner Meinung nach in all diesen Bereichen alles richtig gemacht, man merkt schon (glücklicherweise) deutlich, dass hier dieselben Regisseure wie bei "Oben" am Werk waren.
      Von daher finde ich auch nicht, dass während des Filmes den verbliebenen drei Emotionen Wut, Angst und Ekel in Rileys Hauptquartier zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Natürlich war es zusammengenommen viel weniger als bei Freude und Kummer, doch das ist doch auch verständlich, sind Freude, weil sie bisher die vorherrschende Emotion bei Riley war, und Kummer, weil über sie und ihre Aufgabe bisher am wenigsten bekannt war, nicht nur die wichtigsten Emotionen, sondern auch noch die, die mitsamt den essentiellen Kernerinnerungen aus dem Hauptquartier gespült wurden und deshalb möglichst schnell dorthin zurückfinden müssen. Außerdem waren Wut, Angst und Ekel in dieser ganzen Zeit ja auch nicht untätig, sondern haben versucht, Rileys Leben wie bisher weiterzuführen und sogar gegen Ende einen eigenen Plan geschmiedet, um den Verlust der Kernerinnerungen zu kompensieren. Die Szenen mit diesen drei Emotionen standen also quasi immer in Verbindung mit Geschehnissen in der richtigen Welt, meist wenn etwas geschah, woraufhin eine Persönlichkeitsinsel flöten ging. Wenn man den dreien also mehr Zeit im Film geben wollte, hätte man gleichzeitig neue Szenen, die Geschehnisse in der richtigen Welt behandeln, dazutun müssen, und diese denke ich waren zumindest während der Zeit, wo Freude und Kummer im Hauptquartier fehlten, sehr gut im Rahmen gehalten.
      Einen (kleinen) Kritikpunkt, den ich nachvollziehen kann, ist, dass es am Ende, nachdem Freude und Kummer wieder ihren Weg zurück in das Hauptquartier gefunden haben, plötzlich sehr schnell mit dem Aufwärtstrend ging, auf einmal waren alle Persönlichkeitsinseln wieder da und Erinnerungen aus gemischten Emotionen waren plötzlich auch normal, wäre schön gewesen und hätte sich auch gut in das Tempo des Films eingefügt, wenn man das noch fünf Minuten länger behandelt hätte, aber wie gesagt ist das nicht dramatisch und eher Jammern auf hohem Niveau.
      Verdient hat der Film auf jeden Fall mindestens eine 8/10, von mir bekommt er sogar eine 9/10, mich persönlich hat der Film als Ganzes nämlich nicht nur sehr überzeugt, sondern auch auf gewisse Weise begeistert wie lange kein anderer mehr. :)


      Oh, und aus den Szenen im Abspann mochte ich am meisten: den Busfahrer! :D
      Für Roger
      Hab den Film auch endlich ansehen können. Anders als bei anderen Disneyfilmen, war es bei Alles steht Kopf nicht so, dass ich die Tage danach mitgefiebert habe. Der Film ist schön gemacht, vor allem die Charaktere der einzelnen Gefühle waren echt toll, vor allem fand ich Kummer sehr gelungen.
      Die anderen Gefühle, die eher im Hintergrund standen, wie Angst, Wut und Ekel waren sehr amüsant.
      Wie in jedem Disneyfilm musste es leider auch hier ein "Charaktertod" geben - Der imaginäre Freund. Vor uns hat sogar ein kleines Mädchen im Kino geweint.

      Es lohnt sich den Film anzuschauen, die Ideen sind echt super!!