Hast du Angst vor Spritzen?

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      EnnyMay schrieb:


      Und tatsächlich ist es bei mir inzwischen die Übung. Ich bin das Prozedere inzwischen so gewohnt, dass das alles von alleine abläuft und ich mir keine Sorgen mache.

      So ist es! Phobien sind im Grunde nichts anderes als ankonditionierte Verhaltensweisen. Diese lassen sich genauso wieder abtrainieren. Klingt einfacher als es ist, zumal in deinem Fall die Angst nicht ganz unbegründet ist, weil der Stimulus, also in dem Fall der Spritzenstich tatsächlich einen, wenn auch kleinen Schmerz verursacht und Furcht vor Schmerzen ja ganz natürlich ist. Das Entscheidende ist aber: Ist der Schmerz wirklich so groß, dass er einen bleibenden Schaden hinterlässt oder ist es nicht vielmehr nur ein kurzer unangenehmer Moment? Und selbst da ist er im Vergleich noch harmlos. Ich erinnere mich daran, verschiedentlich mit dem Kopf wo gegengerannt zu sein, was wesentlich mehr wehgetan hat.

      EnnyMay schrieb:

      ZackundCodyFan1991 schrieb:

      Wieso musstet Du das tun und hast Du irgendwelche Tipps?


      Pfft... wie gibt man für sowas Tipps?
      Ich mag das reinstechen nicht, also der Gedanke, dass etwas durch meine Haut sticht finde ich irgendwie furchtbar. Es ist viel weniger das Blut, damit habe ich weniger Probleme, aber wenn ich dann sehe, wie es durch einen Schlauch abgezapft wird, da wird mir auch mulmig einfach wegen des Gedankens und weil man es ja doch auch spürt im Arm, wie das Blut dort hin und dann "ausweicht". Ist bei mir zumindest so.
      Ich habe eigentlich mit Blut und sowas auch nicht so Probleme Wird euch schlecht, wenn ihr Blut seht? aber Spirtzen in der Haut zu sehen und das gefühl finde ich einfach wiederlich.




      EnnyMay schrieb:


      Ist es bei dir "nur" das mangelnde Vertrauen in Schwestern/Ärzte mit Spritzen oder hängt damit noch etwas anderes zusammen? Seine eigene Schwäche genau zu kennen ist schließlich die halbe Miete. Dann kann man auch eher etwas finden sie zu überwinden.

      Es ist nicht das vertrauen in die Person an sich, es würde glaube auch nicht mal gehen wenn es meine Mutter, Freundin oder jemand so machen würde. Ich und meine Psycholigin denke das ich eine Phobie habe wegen einpaar traumatischen Erlebnissen in meiner Kindheit im bezug auf das Thema, habe ich früher hier mal gepostet.

      EnnyMay schrieb:


      Ich lenke mich, wie gesagt ab. Das mir eine wildfremde Person in den Arm sticht fand ich früher auch nicht toll, dann habe ich mir vorgestellt, wie ich das selbst tun würde und fand das noch viel schlimmer. Seitdem überlasse ich das lieber den Leuten, die das richtig lernen und täglich machen. Mir ist auch noch nie irgendwas schlimmes passiert in der Richtung, habe auch gute Venen und so weiter, also gibt es bei mir auch keinen Grund denen nicht zu vertrauen.
      Wegen dem Gefühl und so lenke ich mich ab indem ich bewusst den Raum um mich sondiere und beobachte, mir ganz genau ein Bild ansehe und versuche meine Gedanken komplett darauf zu lenken, oder eben mit der Schwester klöne, sodass ich gar keine Zeit habe, das pieken und Blutentweichen zu bemerken.

      Ich habe eigentlich auch gute Venen ich würde es ja lieber selber tun aber das traue ich mich auch ned. ;)

      EnnyMay schrieb:


      Und tatsächlich ist es bei mir inzwischen die Übung. Ich bin das Prozedere inzwischen so gewohnt, dass das alles von alleine abläuft und ich mir keine Sorgen mache.

      @EnnyMay Die Angst geht weg wenn man es immer wieder macht und danke für die Ausführungen, mich intressiert aber noch wieso Du das so oft machen musstest?


      Andi, schrieb:

      So ist es! Phobien sind im Grunde nichts anderes als ankonditionierte Verhaltensweisen. Diese lassen sich genauso wieder abtrainieren. Klingt einfacher als es ist, zumal in deinem Fall die Angst nicht ganz unbegründet ist, weil der Stimulus, also in dem Fall der Spritzenstich tatsächlich einen, wenn auch kleinen Schmerz verursacht und Furcht vor Schmerzen ja ganz natürlich ist. Das Entscheidende ist aber: Ist der Schmerz wirklich so groß, dass er einen bleibenden Schaden hinterlässt oder ist es nicht vielmehr nur ein kurzer unangenehmer Moment? Und selbst da ist er im Vergleich noch harmlos. Ich erinnere mich daran, verschiedentlich mit dem Kopf wo gegengerannt zu sein, was wesentlich mehr wehgetan hat.

      @Andi Das stimmt, wie gesagt ich bin da dran aber das braucht halt zeit bin nun schon über 4 Jahre in Therapie.
      God Bless America ! The Greatest Country on Earth !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „ZackundCodyFan1991“ ()

      Andi schrieb:

      Ist der Schmerz wirklich so groß, dass er einen bleibenden Schaden hinterlässt oder ist es nicht vielmehr nur ein kurzer unangenehmer Moment? Und selbst da ist er im Vergleich noch harmlos. Ich erinnere mich daran, verschiedentlich mit dem Kopf wo gegengerannt zu sein, was wesentlich mehr wehgetan hat.


      Ich finde, die Schmerzen kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen. Das eine ist ein dumpfer Schmerz und das andere ist ein Pieken. Ich bin sehr feinfühlig, das heißt bei einem Kopfschlag merke ich, wie ich gegen etwas knalle und mein Schädel brummt. No biggy, solange mir nicht schwindelig wird weil dann ist es vlt noch eine Gehirnerschütterung. Blut, okay dann ist doof weil vermutlich Platzwunde. Bei einer Nadel spüre ich richtig, wie sie in mich hineinsticht und zwar relativ tief. Das ist ein ganz anderes Gefühl und eine ganz andere Art von Schmerz die ich wie gesagt nicht miteinander vergleichen würde.

      Bei mir persönblich geht es aber auch gar nicht um den Schmerz. Ich bin eigentlich recht schmerzunempfindlich, das heißt ich kann Schmerzen ganz gut wegstecken. Es ist eher ein psychologischer Faktor, die Vorstellung bzw. es ist ja eine Tatsache die ich ja auch komplett wahrnehme, dass da ein Fremdkörper durch meine Haut dringt in meinen Körper.

      ZackundCodyFan1991 schrieb:

      Spirtzen in der Haut zu sehen und das gefühl finde ich einfach wiederlich.

      Das kann ich sehr gut verstehen. Geht mir nicht anders. Es ist wie gesagt inzwischen eine Gewohnheit.

      ZackundCodyFan1991 schrieb:

      Ich habe eigentlich auch gute Venen ich würde es ja lieber selber tun aber das traue ich mich auch ned.

      Komischer Vorschlag aber vielleicht kannst du das mal selbst lernen? Nicht, damit du dir immer selbst Blut abzapfen kannst oder was spitzen kannst, aber vielleicht hilft es diese Angst abzubauen. Nur so eine Idee. Frag mich jetzt nicht wie oder wo. Beim Blutspenden vlt? Die brauchen vlt noch Helfer und bilden da aus? Keine Ahnung. Vlt gibt es auch im Sanitäter oder Erste Hilfe Bereich eine Extra Ausbildung die mit Spritzen zu tun hat.

      ZackundCodyFan1991 schrieb:

      mich intressiert aber noch wieso Du das so oft machen musstest?

      Das gehört meiner Meinung nach nicht hier ins Forum, deshalb habe ich die Frage mal dreist ignoriert :)

      EnnyMay, schrieb:

      Ich finde, die Schmerzen kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen. Das eine ist ein dumpfer Schmerz und das andere ist ein Pieken. Ich bin sehr feinfühlig, das heißt bei einem Kopfschlag merke ich, wie ich gegen etwas knalle und mein Schädel brummt. No biggy, solange mir nicht schwindelig wird weil dann ist es vlt noch eine Gehirnerschütterung. Blut, okay dann ist doof weil vermutlich Platzwunde. Bei einer Nadel spüre ich richtig, wie sie in mich hineinsticht und zwar relativ tief. Das ist ein ganz anderes Gefühl und eine ganz andere Art von Schmerz die ich wie gesagt nicht miteinander vergleichen würde.

      Bei mir persönblich geht es aber auch gar nicht um den Schmerz. Ich bin eigentlich recht schmerzunempfindlich, das heißt ich kann Schmerzen ganz gut wegstecken. Es ist eher ein psychologischer Faktor, die Vorstellung bzw. es ist ja eine Tatsache die ich ja auch komplett wahrnehme, dass da ein Fremdkörper durch meine Haut dringt in meinen Körper.

      @EnnyMay und @Andi Ich denke auch den Schmerz kann man nicht vergleichen höchstens vielleicht mit einem Insektenstich oder wenn man sich ausversehen mit einer Nadel oder so sticht.
      Ich habe mit Schmerze auch nicht so ein Problem das ich empfindlich bin, jedoch wird das durch die Angst verstärkt.

      EnnyMay, schrieb:


      Komischer Vorschlag aber vielleicht kannst du das mal selbst lernen? Nicht, damit du dir immer selbst Blut abzapfen kannst oder was spitzen kannst, aber vielleicht hilft es diese Angst abzubauen. Nur so eine Idee. Frag mich jetzt nicht wie oder wo. Beim Blutspenden vlt? Die brauchen vlt noch Helfer und bilden da aus? Keine Ahnung. Vlt gibt es auch im Sanitäter oder Erste Hilfe Bereich eine Extra Ausbildung die mit Spritzen zu tun hat.

      Ja das würde ich gerne lernen irgendwie oder mal zusehen gehen.

      EnnyMay, schrieb:


      Das gehört meiner Meinung nach nicht hier ins Forum, deshalb habe ich die Frage mal dreist ignoriert :)

      @EnnyMay Schon ok, dachte erst das Dus übersehen hast. ;) Nur so als Tipp lieber schreiben "Das möchte ich nicht erzählen" oder "Das ist mir etwas zu Privat" finde ich besser als ignorieren. Wirkt irgendwie einfach freunlicher und man vermeidet auch das andere vielleicht nachfragen, nur als Tipp/ Idee ist kein muss. :)
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      Letzens gabs bei uns ne Zecken- Impfaktion wo man sich Impfen lassen konnte, ich habe einfach gesagt ich bin geschützt (verwende nen Spray) und nun muss ichs ned machen. Habe immer noch die Phobie. :o

      Wie ist das bei euch Spritze, Impfung und Blutentnahme? Habt ihr da Angst oder gar eine Phobie oder geht das bei euch Easy?
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