Konföderiertenstaatenflagge/ Südstaatenflagge Rassistisch?

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      Konföderiertenstaatenflagge/ Südstaatenflagge Rassistisch?

      Ich habe mal ne Frage/ wollte eure Meinung wissen: Findet ihr die Konföderiertenstaatenflagge/ Südstaatenflagge Rassistisch?

      Also ich meine diese Flagge de.wikipedia.org/wiki/Flagge_d…erten_Staaten_von_Amerika sie hat ihren Ursprung im Bürgerkrieg und ist bei manchen sehr unstritten, anderesseits sieht man sie viel in den Südstaaten und auch hier sieht man sie oft auf Auto/ Bike treffen oder an irgendwelchen Pick Ups. Viele sagen ja das es auch die Rebellenflagge ist oder einfach das man Stolz auf den Süden ist. Also mir gefällt sie auch aber weiss nicht was ich 100% von ihr halten soll, was ist eure Meinung?

      God Bless America ! The Greatest Country on Earth !
      Das ist die Flagge von Bundesstaaten, die den schlimmsten und blutigsten Bürgerkrieg in der Geschichte der USA angezettelt haben - in erster Linie, um weiter Menschen versklaven zu dürfen. Muss man noch mehr dazu sagen?

      Ich würde auch nicht mit der Flagge der DDR, Nordkorea, China, Saudi-Arabien oder anderen menschenverachtenden Staaten rumlaufen.
      Leute, die sich diese Flagge auf ihr Auto kleben, betreiben einen ähnlichen Unsinn wie "Ostalgiker", die uns erzählen wollen, dass es "drüben" so schlimm ja gar nicht gewesen sei oder Unbelehrbare, die meinen im Dritten Reich sei ja "nicht alles schlecht" gewesen.

      Abgesehen davon: Die Konföderiertenflagge ist die Flagge der Spalter, der Kriegstreiber und -verlierer, wenn deren Fans nicht mittlerweile alle treu Trump wählen würden, würden die Republikaner sie verspotten.

      Andi schrieb:

      Das ist die Flagge von Bundesstaaten, die den schlimmsten und blutigsten Bürgerkrieg in der Geschichte der USA angezettelt haben - in erster Linie, um weiter Menschen versklaven zu dürfen. Muss man noch mehr dazu sagen?

      @Andi Das stimmt schon, darum gab es ja auch den Krieg.


      Andi schrieb:

      Ich würde auch nicht mit der Flagge der DDR, Nordkorea, China, Saudi-Arabien oder anderen menschenverachtenden Staaten rumlaufen.
      Leute, die sich diese Flagge auf ihr Auto kleben, betreiben einen ähnlichen Unsinn wie "Ostalgiker", die uns erzählen wollen, dass es "drüben" so schlimm ja gar nicht gewesen sei oder Unbelehrbare, die meinen im Dritten Reich sei ja "nicht alles schlecht" gewesen.

      @Andi Mit 3. Reich, Nordkorea und China stimme ich zu, DDR nicht ganz weil da war nicht alles schlecht es ist wie der Kommunismus da war auch ned alle schlecht dran hat mir mal ein Reiseführer gesagt. Ich persönlich habe mir auch mal überlegt einen Trabi zukaufen und aufjedenfall hätte ich dort auch ein DDR Schild dran gemacht, ist halt Geschichtlich korrekt. Ist wie bei einen Panzer aus dem 2. Weltkrieg da gehört halt auch ein Hackenkreuz drauf weil es halt zur geschichte passt und nix mit Sympatie oder Fan zutun hat. Ich bin halt ein Fan von orginalität. ;)


      Andi schrieb:

      Abgesehen davon: Die Konföderiertenflagge ist die Flagge der Spalter, der Kriegstreiber und -verlierer, wenn deren Fans nicht mittlerweile alle treu Trump wählen würden, würden die Republikaner sie verspotten.

      @Andi Jedoch finde ich es nicht falsch etwas spalten zu wollen oder so seine Meinung zu zeigen.


      Was mir einfach nicht aus dem Kopf geht wieso ist dann die Flagge "überrall" also sieht man oft Musikvideo zum Country oder Rockabilly Liedern, auch auf Country, Biker, Truck und US- Car Treffen/ Festivels sieht man die überrall kann mir nicht vorstellen dass das alle Rassisten sind. Auch bei der TV Serie "Duke of Hazzard" hat der General Lee (gut passt zum Namen) auch die Flagge wie auch auf der Autonummer von Trans Am in Smoke and the Bandit.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ZackundCodyFan1991“ ()

      ZackundCodyFan1991 schrieb:


      @Andi Mit 3. Reich, Nordkorea und China stimme ich zu, DDR nicht ganz weil da war nicht alles schlecht es ist wie der Kommunismus da war auch ned alle schlecht dran hat mir mal ein Reiseführer gesagt.

      Im Einparteienstaat der DDR wurden Andersdenkende bespitzelt, eingesperrt, gefoltert und getötet und ihre Verwandten drangsaliert. Versuchte z.B. jemand in den Westen zu immigrieren wurde er entweder direkt erschossen oder festgehalten und dann in's Gefängnis gesteckt und unter Qualen "verhört" um Informationen über etwaige Mitwisser, Sympathisanten oder Nachahmer preiszugeben. Seine Freunde wurden Tag und Nacht überwacht, indem deren Wohnungen verwanzt wurden und ein Stasi-Mitarbeiter jede Tat und jedes Wort protokollierte; seine Familie wurde schikaniert, indem z.B. Geschwistern Studienplätze vorenthalten wurden. Das Leben in der DDR war beschissen, voll ständiger Angst verraten oder überwacht zu werden. Zu essen gab es nur das, was der Staat vergab, für bestimmte Lebensmittel musste lange in der Schlange gestanden werden. Die Trabis waren miserabel und es dauerte monatelang bis man eins bekam. Presse- und Religionsfreiheit war stark eingeschränkt und auch sonst wachte der Staat über alles - bis hin zur Musik, die gehört wurde.

      Da jetzt zu sagen, es sei "nicht alles schlecht" gewesen, scheint mir mehr als nur beschönigend zu sein. Interessanterweise habe ich kaum jemanden sagen hören, was daran denn "nicht so schlecht" gewesen sein soll. Wenn, dann kamen solche Dinge, wie "mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft", was allerdings Unsinn ist, wenn man Angst haben muss, dass der Nachbar einen verrät. Abgesehen davon kann gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht staatlich verordnet werden, dafür sind die Menschen selbst zuständig. Wer also sich mehr davon wünscht, sollte selbst damit anfangen.

      PS: DDR ist gewissermaßen "der Kommunismus"!

      Ich persönlich habe mir auch mal überlegt einen Trabi zukaufen und aufjedenfall hätte ich dort auch ein DDR Schild dran gemacht, ist halt Geschichtlich korrekt. Ist wie bei einen Panzer aus dem 2. Weltkrieg da gehört halt auch ein Hackenkreuz drauf weil es halt zur geschichte passt und nix mit Sympatie oder Fan zutun hat. Ich bin halt ein Fan von orginalität. ;)

      "Geschichtlich korrekt" wäre es auch, wenn sich Kindern beim "Cowboy-und-Indianer"-Spielen skalpieren, martern und erschießen würden. "Geschichtlich korrekt" wäre auch, dass bei Mittelaltermärkten die Stadt voller Kot und Kotze wäre. "Geschichtlich korrekt" wäre auch Männer für bestimmte Opernrollen zu kastrieren. Ob das alles so erstrebenswert ist, ist eine andere Frage...

      @Andi Jedoch finde ich es nicht falsch etwas spalten zu wollen oder so seine Meinung zu zeigen.

      Niemand verbietet es jemandem so "seine Meinung zu zeigen". Es geht um die Meinung selbst. Warum unterstütze ich einen Staat, der einen Krieg begann um weiter Menschen zu versklaven? Eine Flagge ist immer ein Symbol ihres zugehörigen Staats und nicht einer Region, der man sich verbunden fühlt. Wenn ich meine Liebe zur Kultur der südöstlichen USA ausdrücken möchte, gibt es unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Gedichte, Musik, Reden über die Landschaft, die Leute, die Kultur. Aber eine Flagge steht für ein Staatsgebilde. In diesem Fall für einen Staatenbund mit menschenfeindlicher Gesinnung.

      Was mir einfach nicht aus dem Kopf geht wieso ist dann die Flagge "überrall" also sieht man oft Musikvideo zum Country oder Rockabilly Liedern, auch auf Country, Biker, Truck und US- Car Treffen/ Festivels sieht man die überrall kann mir nicht vorstellen dass das alle Rassisten sind.

      Ich schon!

      Auch bei der TV Serie "Duke of Hazzard" hat der General Lee (gut passt zum Namen) auch die Flagge wie auch auf der Autonummer von Trans Am in Smoke and the Bandit.

      Sind das denn Sympathieträger in den Serien? Oder Antagonisten?

      Andi schrieb:

      ZackundCodyFan1991 schrieb:


      @Andi Mit 3. Reich, Nordkorea und China stimme ich zu, DDR nicht ganz weil da war nicht alles schlecht es ist wie der Kommunismus da war auch ned alle schlecht dran hat mir mal ein Reiseführer gesagt.

      Im Einparteienstaat der DDR wurden Andersdenkende bespitzelt, eingesperrt, gefoltert und getötet und ihre Verwandten drangsaliert. Versuchte z.B. jemand in den Westen zu immigrieren wurde er entweder direkt erschossen oder festgehalten und dann in's Gefängnis gesteckt und unter Qualen "verhört" um Informationen über etwaige Mitwisser, Sympathisanten oder Nachahmer preiszugeben. Seine Freunde wurden Tag und Nacht überwacht, indem deren Wohnungen verwanzt wurden und ein Stasi-Mitarbeiter jede Tat und jedes Wort protokollierte; seine Familie wurde schikaniert, indem z.B. Geschwistern Studienplätze vorenthalten wurden. Das Leben in der DDR war beschissen, voll ständiger Angst verraten oder überwacht zu werden. Zu essen gab es nur das, was der Staat vergab, für bestimmte Lebensmittel musste lange in der Schlange gestanden werden. Die Trabis waren miserabel und es dauerte monatelang bis man eins bekam. Presse- und Religionsfreiheit war stark eingeschränkt und auch sonst wachte der Staat über alles - bis hin zur Musik, die gehört wurde.

      Da jetzt zu sagen, es sei "nicht alles schlecht" gewesen, scheint mir mehr als nur beschönigend zu sein. Interessanterweise habe ich kaum jemanden sagen hören, was daran denn "nicht so schlecht" gewesen sein soll. Wenn, dann kamen solche Dinge, wie "mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft", was allerdings Unsinn ist, wenn man Angst haben muss, dass der Nachbar einen verrät. Abgesehen davon kann gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht staatlich verordnet werden, dafür sind die Menschen selbst zuständig. Wer also sich mehr davon wünscht, sollte selbst damit anfangen.

      PS: DDR ist gewissermaßen "der Kommunismus"!

      @Andi Es hat immer was gutes, viele sagen ja ich mag das und das an der DDR und ich weiss das die DDR Kommunistisch war aber ich habe extra geschreiben Komunissmus weil ich in Budapest war und nicht DDR. Aber jetzt lassen wir das Thema DDR und komunismus mal ist zwar spannend aber geht hier nicht um das. ;)

      Andi schrieb:


      Ich persönlich habe mir auch mal überlegt einen Trabi zukaufen und aufjedenfall hätte ich dort auch ein DDR Schild dran gemacht, ist halt Geschichtlich korrekt. Ist wie bei einen Panzer aus dem 2. Weltkrieg da gehört halt auch ein Hackenkreuz drauf weil es halt zur geschichte passt und nix mit Sympatie oder Fan zutun hat. Ich bin halt ein Fan von orginalität. ;)

      "Geschichtlich korrekt" wäre es auch, wenn sich Kindern beim "Cowboy-und-Indianer"-Spielen skalpieren, martern und erschießen würden. "Geschichtlich korrekt" wäre auch, dass bei Mittelaltermärkten die Stadt voller Kot und Kotze wäre. "Geschichtlich korrekt" wäre auch Männer für bestimmte Opernrollen zu kastrieren. Ob das alles so erstrebenswert ist, ist eine andere Frage...

      @Andi Niemand sagt das sowas erstrebenswert ist aber so Sachen die halt dazu gehören müssen halt sein z.b. will man wenn man ein Mittelalterliches Schloss sieht auch die Einrichtung von damals sehen und nicht ein Billy Regal und ein Klappstuhl. Ich meine in einem Leichenwagen in einem Museum hat es auch keine Leiche drin und bei Mittelalterlichesfolterinstrumenten sind auch keine Toten drauf.


      Andi schrieb:


      @Andi Jedoch finde ich es nicht falsch etwas spalten zu wollen oder so seine Meinung zu zeigen.

      Niemand verbietet es jemandem so "seine Meinung zu zeigen". Es geht um die Meinung selbst. Warum unterstütze ich einen Staat, der einen Krieg begann um weiter Menschen zu versklaven? Eine Flagge ist immer ein Symbol ihres zugehörigen Staats und nicht einer Region, der man sich verbunden fühlt. Wenn ich meine Liebe zur Kultur der südöstlichen USA ausdrücken möchte, gibt es unzählige Möglichkeiten dies zu tun. Gedichte, Musik, Reden über die Landschaft, die Leute, die Kultur. Aber eine Flagge steht für ein Staatsgebilde. In diesem Fall für einen Staatenbund mit menschenfeindlicher Gesinnung.

      @Andi Gut da gebe ich dir recht aber viel verbinden damit auch einfach nur den Süden.


      Andi schrieb:


      Was mir einfach nicht aus dem Kopf geht wieso ist dann die Flagge "überrall" also sieht man oft Musikvideo zum Country oder Rockabilly Liedern, auch auf Country, Biker, Truck und US- Car Treffen/ Festivels sieht man die überrall kann mir nicht vorstellen dass das alle Rassisten sind.

      Ich schon!

      @Andi Also wirfst Du alle in einen Topf nur weil ich jetzt auch auf so Treffen gehen, jedoch nur mit US Fahne am Auto bin ich jetzt Rassist?

      Andi schrieb:


      Auch bei der TV Serie "Duke of Hazzard" hat der General Lee (gut passt zum Namen) auch die Flagge wie auch auf der Autonummer von Trans Am in Smoke and the Bandit.

      Sind das denn Sympathieträger in den Serien? Oder Antagonisten?

      @Andi Das sind die Helden der Serie also die Fahrzeuge von denen. ;)
      God Bless America ! The Greatest Country on Earth !