Silly Symphonies

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      Ich hatte ja schon angekündigt, dass ich es eventuelle nicht Sonntag schaffe.
      Also jetzt meine nachgereichte Rezension: (Achtung ich führe viele Beispiele an. Wer sich überraschen lassen will, sollte erst gucken und dann lesen.)

      1. The Skelletton Dance
      Da ich ein Halloween Fan bin, finde ich das Thema mit den Skeletten und dem Gruselkram, Windgeheule und so weiter schon mal super. Der Humor ist auch einfach zu herrlich wie sich die Skelette zum Beispiel keck auf die Hüften schlagen, plötzlich sich wie eine Ballerina drehen oder am Ende ganz panisch werden, wenn der Morgen graut. Trotzdem gibt es Elemente die den Schauer unterstützen wie das "Zurasen" eines Schädels auf die Kamera was für damalige Filme sehr effektvoll ist und, wie ich finde auch heute noch etwas unangenehm ist, was ja durchaus der Zweck dahinter ist. Die Einstellungen sind natürlich noch recht stoisch, einfache Draufsicht wo es eher um die Animationen geht. Auch die wiederholen sich ein paar Mal, aber es gibt fast immer zumindest ein kleines Detail das sich ändert, deshalb fällt es nicht so sehr auf.
      Ähnlich wie @TheLuckyRabbit finde ich auch die Ideen fantastisch, wie die Skelette eingesetzt wurden. Es wird eine schaurig, unterhaltsame kurze Geschichte erzählt passend zur Musik.


      2. El Terrible Toreador

      Auch meinen Geschmack hat der Kurzfilm nicht so getroffen. Er ist sehr albern und übertrieben animiert und spricht mich persönlich nicht so an. Die Charaktere sind eigentlich alle unsympatisch und die Immersion daher gleich null. Die Hintergründe sind eher plump im Vergleich zum Skeleton Dance. Auch habe ich mich gefragt wo die Kellnerin denn mit dem Bier auf einmal hinmarschiert. Es scheint fast, als würde sie nicht einen ihrer eigenen Kunden, sondern einen vom Laden zwei Häuser weiter bedienen. Wie sich der Arm der Kellnerin plötzlich länger und länger ziehen lässt und sie sich damit so zu sagen selbst schlägt... das ist einfach nicht mein Humor. Man versteht auch keinerlei Motivation der Charaktere. Bei dem Skeleton Dance erschrickt sich das Skelett, weil eine Eule schaurig ruft. Oder sie werden panisch, weil es morgen wird. Bei El Terrible Toreador verstehe ich fast keine der Handlungen der Charaktere. Der Torero taucht auf (keiner weiß wieso oder wer er ist), der andere Typ wird auf einmal richtig scharf auf das Mädel (weil sie sich umgedreht hat??) und als der Torero das sieht wird er... traurig? Enttäuscht? (keiner weiß wieso). Dann ist das Mädel auf einmal weg, obwohl der Torero an ihr vorbei gehen müsste (also ein Schnittfehler) und ganz plötzlich ist einfach ein Cut und es geht um etwas anderes, nämlich den Stierkampf. Das Mädel und der fiese Typ sitzen brav nebeneinander und es gibt keine Erklärung warum sie da sind oder wie sie dahin gekommen sind. Es ist einfach ein sehr plötzlicher Szenenwechsel.
      Was ich gut finde ist, dass der Stierkampf wie ein fairer (und unterhaltsamer) Boxkampf zwischen Stier und Torero ausgetragen wird. Die eigentlichen Stierkämpfe waren ja doch sehr unfair und blutig. Das finde ich ganz lustig. Allerdings verstehe ich am Ende nicht, warum sie beide anfangen zu tanzen. Ich dachte erst der Stier versucht den Torero irgendwie reinzulegen, aber stattdessen lässt er sich am Ende einfach mit keckem Blick von ihm Treten. ... (keiner weiß wieso). Auch das mit dem Gebiss ist seltsam. Der Stier verliert das Gebiss, dreht sich dann um, damit der Torero ihn damit in den Hintern beißen kann... Das Ende ist einfach nur eklig, wo er den Stier einmal von innen nach außen kehrt. Meiner Meinung nach kein schönes Ende. Und das Mädel und der Typ spielen im Endeffekt keine Rolle.
      Um es zusammen zu fassen: Es wird, anders als bei dem Skeleton Dance keine einheitliche Geschichte von vorne bis hinten erzählt sondern es sind einzelne Bruchstücke von zwei verschiedenen Geschichten (einmal die Drei-ecksbeziehung und einmal der Stierkampf) die ungünstig mit einander vermischt wurden. Die Ausarbeitung und der Einsatz von Effekten ist meiner Meinung nach auch nicht so kunstvoll und gelungen wie im Vorwerk.

      3. Springtime
      Mit dem Musikstück verbinde ich sehr viel, deshalb bin ich schon etwas vorbelastet. Ich habe versucht objektiv zu bleiben aber an vielen Stellen haben die Animationen meiner Meinung nach die Musik nicht gut getroffen.
      Hier ist wieder die starke Ranfahrt an den Zuschauer genutzt, allerdings ist der Nutzen diesmal neu und meiner Meinung nach klever. Anstelle von einem Schock oder Spannungs-Effekt dient es hier dazu, die kleinen Marienkäfer sehen zu können. Sehr süße Idee. Dass die Raupe sich lustig teilt finde ich ganz witzig, aber dann wird die Stück für Stück aufgefressen O-O .... AAAAAH!!! Mein Herz blutet um die Raupe!
      Sehr lustig sind die kleinen Rabenküken die wie kleine Zombies ohne zu blinzeln abtanzen. Das ist super! Auch ist die Idee mit der Wolke sehr sympatisch und gut umgesetzt. Also wieder Punkte für die Kreativität.
      Den Baum verstehe ich irgendwie nicht. Wäscht er sich?? (Scrubbing under the shower??)
      Die Hintergründe sind hier wieder etwas hübscher finde ich, allerdings wiederholt sich der Hintergrund bei der Raupe etwas zu viel.
      Insgesamt finde ich Springtime schon besser als El Terrible Toreador, aber das Gesamtkonzept ist nicht so schön stimmig wie beim aller ersten Silly Symphony. Es ist auch nicht so innovativ. Es stecken hier und da ein paar nette Ideen drin, aber es sind im Endeffekt nur ein paar Tiere die tanzen, musizieren und fressen. Bei dem Skeleton Dance war das noch was tolles Neues und spannendes und es ist auch gefühlt mehr abwechslungsreiches passiert. Hier geht es einfach vom einen zum nächsten Tier. Dann kommt kurz eine Wolke und ein Baum und dann wieder tanzende oder musizierende Tiere. Es ist also an sich ganz nett aber spricht mich nicht so an wie Skeleton Dance. Tanzende Skelette sind auch einfach cooler als tanzende Frösche. Die Szene erinnert von dem Klängen und dem Rhythmus in dem sie tanzen her auch zu sehr den Skeletten. Da fehlt die Originalität.
      Im Frühling wird es natürlich sehr umtriebig und alles musiziert und erwacht und so weiter, aber irgendwie... hat es mein Herz nicht berührt.

      Mein Favorit ist also Skeletton Dance. Er ist originell und gut durchdacht, die Bilder passen gut auf die Musik und es wird eine Geschichte von Anfang bis Ende sinnig durchgezogen. Die anderen beiden nutzen ähnliche Effekte wie das Tanzen zum Beispiel oder aber das schnelle heranrauschen an den Zuschauer, allerdings sind sie hier nicht so gekonnt eingesetzt wie im ersten Kurzfilm. Springtime hat immerhin 2-3 Momente die unterhaltsam, originell und/oder ganz schön waren, während El Terrible Toreador nur wegen des Boxkampfs das gucken wert war und davon war das Ende furchtbar.
      Vielleicht sollten wir generell noch den Montag für die Rezensionen geben? Es ist ja durchaus auch so, dass man sich die Cartoons am Sonntag zum Ausklingen des Tages ansieht. ^^


      EnnyMay schrieb:


      2. El Terrible Toreador

      [...] Es wird, anders als bei dem Skeleton Dance keine einheitliche Geschichte von vorne bis hinten erzählt sondern es sind einzelne Bruchstücke von zwei verschiedenen Geschichten (einmal die Drei-ecksbeziehung und einmal der Stierkampf) die ungünstig mit einander vermischt wurden.


      Ich denke das könnte, neben der Slapstick-Comedy, auch noch mein Problem mit dem Short sein. Diese Episodenhaftigkeit, ohne sinnvolle Rahmenhandlung. Mit solchen Filmen habe ich generell meine Problemchen, weil es keinen richtigen Spannungsbogen gibt. Viele der Disney Sequels sind einfach zusammengeschnippelte TV-Episoden, zu denen eine mehr oder minder passende Rahmenhandlung gedichtet wurde. Das sind auch die Sequels, die ganz weit unten auf meiner Rangliste stehen :D Und auch bei den Package-Filmen ist das einer der Gründe, weswegen es mir schwer fällt, ihnen zu folgen. Ich mag nur die Ichabod Geschichte :D Und bei Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh funktioniert das auch ganz gut.

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      Ich hatte gestern auch Lust, gleich noch weiter zu gucken :D Aber um zu verhindern, dass ich dann doch das Interesse verliere, wenn die Filme bei unserem Marathon tatsächlich an der Reihe sind (weil kürzlich erst gesehen), habe ich stattdessen Goofy Cartoons angesehen. :D

      LionQueen schrieb:

      Vielleicht sollten wir generell noch den Montag für die Rezensionen geben? Es ist ja durchaus auch so, dass man sich die Cartoons am Sonntag zum Ausklingen des Tages ansieht. ^^


      Finde ich eine gute Idee! Ich will ja auch niemanden stressen.

      LionQueen schrieb:

      Ich hatte gestern auch Lust, gleich noch weiter zu gucken Aber um zu verhindern, dass ich dann doch das Interesse verliere, wenn die Filme bei unserem Marathon tatsächlich an der Reihe sind (weil kürzlich erst gesehen), habe ich stattdessen Goofy Cartoons angesehen.


      Das Problem habe ich auch. :D

      Ich persönlich freue mich ja wahnsinnig auf Hell's Bells! Habe aber ein bisschen bedenken, wie ihr den finden werdet... :/ Na ja, abwarten...

      Ich hoffe, du hattest Spass mit dem klassischen Goofy. ;)

      TheLuckyRabbit schrieb:


      Ich persönlich freue mich ja wahnsinnig auf Hell's Bells! Habe aber ein bisschen bedenken, wie ihr den finden werdet... :/ Na ja, abwarten...


      Wann werden wir denn das Vergnügen mit dem Filmchen haben?^^


      TheLuckyRabbit schrieb:


      Ich hoffe, du hattest Spass mit dem klassischen Goofy. ;)


      Ouh ja! Ich bin ja erstaunt darüber, dass die Shorts hier chronologisch vorzufinden sind, anders als bei den Silly Symphonies. ^^ Ich liebe ja die "How to..." Cartoons! Besonders bei "Wie man ein Haus baut" könnte ich mich wegschmeißen. Der Short war früher mit auf meiner "Die vielen Abenteuer von Winnie Puuh" VHS, welche meine Schwester für mich von RTL aufgenommen hatte :D
      Jedenfalls lasse ich den Abend auch gleich noch mit Goofy ausklingen. :)
      So, hier kommt nun mein Nachtrag. Die DVDs sind schön aufgemacht, auch wenn es mich stört, dass die Filme nicht chronologisch sortiert sind. Ganz zu schweigen davon, dass mir gleich zu Anfang wieder ein Schauer runterlief lief, als ich Leonard Maltins Fresse wiedersehen musste. So stelle ich mir irgendwie den typischen pädophilen Vergewaltiger vor.



      1. Tanz der Skelette

      oder "Die Geisterstunde", wie der Film bei seiner deutschen Uraufführung 1930 hieß, hat mir sehr gut gefallen. Es ist ja eine nicht zu verachtende Herausforderung einen Film zu schreiben, der kaum Handlung hat. Trotzdem sind den Autoren genügend Gags eingefallen, dass der Film nicht langweilig wird. Ich musste mehrmals lachen.
      Animationstechnisch merkt man allerdings doch sehr, dass wir hier am Anfang der Geschichte sind. Die Figuren laufen eigentlich nur nach links oder rechts; das Ganze wirkt wie ein langer Bildstreifen. Nur an einer Stelle läuft ein Skelett auch mal nach hinten und wird dabei kleiner. Dadurch lernt man wohl zu schätzen welch bedeutende Neuerung die Multiplan-Kamera später gewesen sein muss. Trotzdem gibt es auch hier einen spektakulären Effekt, nämlich als ein Skelett direkt auf den Zuschauer springt. Das dürfte auch heute seine Wirkung nicht verfehlen.
      Da ich aber sowieso ein Fan von gut gestalteten Schauergeschichten bin (Tim Burton ;) ) hat der Film aber leicht ein Stein im Brett bei mir.

      Bemerkenswert finde ich, dass es im Vorspann heißt "A Walt Disney Cartoon drawn by Ub Iwerks". Räumt mit dem überstrapazierten Vorwurf auf, Disney habe den Credit seiner Mitarbeiter eingesteckt. Dabei hat er offenbar schon am Anfang seiner Karriere keinen Hehl daraus gemacht, mehr Produzent als Künstler zu sein.


      2. Auf in den Kampf Torero
      Mit den vielen Zitaten aus "Carmen" und wahrscheinlich noch anderen Werken, zeigt Komponist Carl Stalling hier, wie gerne er Melodien aus der Musikliteratur in seinen Musiken verwurstet. Ich habe gelesen, dass er dann später zu den Warner Bros. ging, wo er sich dort richtig austoben konnte, weil diese einen großen Rechtekatalog an Musikstücken hatten, die er in seinen Cartoon-Musiken verarbeiten konnte.
      Die Geschichte an sich ist ganz nett, vor allem der "Kampf" mit dem Stier. Außerdem sieht man an diesem Cartoon wieder einmal wie alt manchen (cartoon-typischen) Gags tatsächlich schon sind, die dann einfach wieder und wieder kopiert wurden.


      3. Im wunderschönen Monat Mai
      Hier ist es Grieg, der gleich zu Beginn von Stalling zitiert wird. Die tanzenden Pflanzen und Tiere finde ich eher mäßig unterhaltsam; bemerkenswert nur, dass hier Tiere andere Tiere auch wirklich fressen. Heute wäre das undenkbar. Diesem und auch letzterem Cartoon gelingt es jedoch die beschränkten Möglichkeiten der Vor-Multiplan-Zeit besser zu kaschieren.


      So, und jetzt lese ich mir eure Rezensionen durch gebe meinen Senf dazu:

      Mir wird immer noch ein bisschen mulmig, wenn ich den Totenkopf auch mich zu kommen sehe.(Und das ganz ohne 3D!)

      q. e. d. :D An das fehlende 3D musste ich auch schon denken.

      oder als der Soldat Carmencita in die Wange kneift und sie ihm dafür am Schnurrbart reisst. Es ein harmloser Spass und um Spass soll es halt auch hier gehen

      Na, wenn ich dabei an die aktuelle "metoo"-Debatte denke, kommt mir der Spaß gar nicht mehr so harmlos vor...

      Ich weiß nicht ob es Zufall ist, aber ich hatte den Eindruck, als ob die grafischen Elemente mit Absicht so gewählt wurden, als wäre es fast egal ob der Film farbig oder in s/w zu sehen ist, es würde trotzdem so oder so ähnlich aussehen.

      Ich behaupte sogar in Farbe würde er nicht so gut wirken.

      war die Animation aufjedenfall Stretch 'n Squash vom Feinsten.

      Was genau ist das?

      @EnnyMay Deine Kritik am "Torero" kann ich sehr gut nachvollziehen. Speziell der plötzliche Szenenwechsel ist arg "unmotiviert".

      Ich würde sagen, wir sind uns wohl alle einig, dass der erste der Beste war.

      Ich hatte gestern auch Lust, gleich noch weiter zu gucken Aber um zu verhindern, dass ich dann doch das Interesse verliere, wenn die Filme bei unserem Marathon tatsächlich an der Reihe sind (weil kürzlich erst gesehen), habe ich stattdessen Goofy Cartoons angesehen.

      Das sind auch einfach die Besten! Mittlerweile hab ich sie zwar schon etwas zu oft gesehen... aber gerade die "Wie man..."-Cartoons sind einfach spitze.

      Ich hätte auch weitergucken können. Aber warten wir mal ab. Bald kommt aber wahrscheinlich die Durchhänger-Phase wo wir uns stattdessen erst dazu aufraffen müssen zu gucken. 8P

      Andi schrieb:

      Na, wenn ich dabei an die aktuelle "metoo"-Debatte denke, kommt mir der Spaß gar nicht mehr so harmlos vor...

      Ja, das ist leider wahr... Aber genauso kannst du sagen, dass Stierkämpfe im richtigen Leben auch kein harmloser Spass sind.

      Trotzdem waren die Wort schlecht gewählt und ich entschuldige mich dafür. Ich wünsche nicht, was diese mutigen Frauen ans Licht gebracht haben irgendwie abzuwerten. Das war nicht mein Ziel mit diesem Satz.

      Dass ich es gefeiert habe, dass Carmencita nach dem Wangenkneifer "zurückschlägt", basiert auf meinen persönlichen Erfahrungen und dem Wunsch, damals dasselbe getan zu haben.
      Dieses Wochenende wurde ich wirklich mit real-life Sachen überschwemmt! Tut mir leid, Leute >.<

      Also nun zu meiner kurzen Rezension:

      Allgemein muss ich sagen, dass man sieht, dass ganze Animationspassagen (vor allem in den Tänzen) wiederverwendet wurden. Besonders die Hell's Bells Tanzpassage mit den vier Teufeln wirkt auf mich als hätten sie den Tanz der Skelette neu animiert.

      Hell's Bells:
      Ich zähle Hell's Bells ja mit zu meinen Favoriten. Er ist aber auch ein bisschen Slapstick-lastiger. Als die Szene gesetzt wird sieht man allerlei Gestalten umherwandern. Besonder gefällt mir hier immer wie sich der schwarze Bodenteil als Echse (Drache??) entpuppt und in die Kamera faucht. Als der geflügelte Drache in die Höhle fliegt, werden wir in die eigentliche Szene geworfen. Die Teufel-Band ist ein echter Hingucker und ihre Instrumente sind sehr kreativ gelöst wie ich finde. Generell finde ich den Short sehr kreativ und hat ein gutes, wenn auch ein wenig ein abruptes Ende. ("I am the god of hellfire and I bring you: FIYAH!!" [:} )

      Merry Dwarfs:
      Das Ganze fängt eigentlich relativ beschaulich an. Der Schuhmacher und die Schmiede, die Musikanten, aber irgendwie spricht mich nichts von dem so richtig an... Danach kommt die Erzählung zu einem abrupten Halt mit der Tanzeinlage. Der Short ist nicht so meins. Er ist schon okay, aber etwas fehlt.

      Ich frage mich aber, wie schwer es wohl war den "Betrunken"-Effekt zu machen. War das handgezeichnet oder gab es schon eine Art "Effekt" für das?

      Summer:
      Ah, ein Jahreszeiten-Stort! Meine alter Feind! :D Hier gibt es zwar kein so grosses Fressgelage, wie im Frühling, aber es ist darum auch ein wenig weniger interessant. Aufgefallen ist mir, das hier der Augenmerk eher auf Insekten gelegt wurde, als im Vorgänger. Allgemein ist alles ein wenig... "weniger" als im vorigen Teil, oder habe ich das falsch in Erinnerung? Ansonsten bleibt meine Meinung wie bei allen Jahreszeiten-Shorts: "Nett!" ;)

      So, das war's! Dieses Mal ein bisschen kürzer und vielleicht auch ein bisschen vage. Versuche das nächste Mal ein bisschen genauer zu sein. Noch einmal, Entschuldigung!
      So ich bin auch mal wieder erst heute dazu gekommen.

      Hell's Bells:
      Der erste Teil war mir etwas zu langweilig und unspektakulär. Wieder die Ranfahrten, wenn auch ganz nett verwendet mit den Fledermäusen. Die Spinne war nicht so meins, vor allem, weil sich das ganze zwei Mal wiederholt hat. Allerdings fand ich das tanzende Feuermännchen ganz toll, von dem hätte ich gern mehr gesehen!
      Der zweite Teil mit den musizierenden Teufeln hat mich deutlich besser gefallen. Die Animationen sind ganz nett, due Musik ist interessant und die musikalische Darbietung der Teufel auf kreative Weise gelöst. Das mit den aufsteigenden Blasen fand ich super :D Auch den Tänzer danach fand ich ganz toll. Wenn auch hier und da ein paar Moves dabei waren (das Schlagen auf die Hüften zum Beispiel), die man schon aus anderen Filmchen kannte. Es waren aber viele neue Animationen dabei und die kleinen Feinheiten wie die kurze Drohhaltung nach einem Tanzschnritt passte toll zum Thema. Es wird auch zum ersten Mal mit einem Schatten gearbeitet, wenn ich das richtig gesehen habe und das in eindrucksvoller Weise. Wirklich lachen musste ich dann als der eine der Teufel gegen die Wand rannte und danach seinen Zick-Zack Tanz vollführte! Dann kommen endlich die "Bells" und auf eine lustige und unerwartete Weise. Tolle Idee sie einfach zur Essenglocke zu machen haha!
      Also zu Anfang war ich noch nicht so überzeugt aber alles in Allem war es ein sehr unterhaltsamer Cartoon der meiner Meinung nach auch gut zur Musik passte und das Thema kreativ umsetzte.

      The Merry Dwarfs:
      Dieser Cartoon fängt zwar direkt mit einer kleinen Tanzeinlage an die dem aus Hell's Bells sehr ähnelt, aber allein wegen der Paraden und vielen Charaktere die sich gleichzeitig doch sehr unterschiedlich zum Teil im Bild bewegen bekommt "The Merry Dwarfs" Pluspunkte. Die Zwerge sind auch einfach nur entzückend wie sie so ihrer Arbeit nachgehen, fröhlich Bier trinken oder umhertollen oder keck gemeinsam das Tanzbein schwingen. Sogar die Bärte kommen viel zum Einsatz. Sie necken sich, tollen herum, torkeln betrunken durch die Gegend und es macht einfach Spaß ihnen dabei zuzusehen.
      Von technischer Seite her ist das der erste Silly Symphony der wie gesagt so viele Charaktere mit unterschiedlichen Animationen in einem Bild zeigt und auch die Verwendung des Hintergrundes, in der Trunkenszene am Ende ist recht neu. Bei Hell's Bells wurde der Hintergrund schon geschüttelt, aber das hier ist noch eine Stufe weiter. Es hat also hier eine deutliche Weiterentwicklung stattgefunden, würde ich sagen.

      Summer:
      Summer ist ein wirklich süßer Cartoon der einfach das Treiben des Sommers zeigt mit all den kleinen Insekten. Es sind mir ein paar zu viele Wiederholungen. Man sieht fast jede Animation 2 Mal und das finde ich schade, auch wenn sie ganz hübscht gemacht sind und zur Musik passen. Etwas mehr Abwechslung hätte nicht geschadet. Die Wasserläufer fand ich allerdings super!
      Die Spinne hat mich von den Bewegungen her sehr an eine Marionette erinnert, sodass ich mich gefragt habe, ob nicht vielleicht eine Marionette der Ideengeber dafür war.
      Ganz am Schluss machen sie einen interessanten Fade-out, um mal wieder von einer eher technischen Seite zu kommen.
      Die Hintergründe waren in Ordnung, aber es gab kaum neue Elemente.

      "The Merry Dwarves" ist auf dem ersten Platz, weil ich mit dem am meisten Spaß hatte und ein paar Neuheiten dabei waren. "Hell's Bells" kommt auf den zweiten Platz wegen der kreativen und lustigen Ideen und weil es hier zumindest ab dem zweiten Musikabschnitt sogar eine kleine Geschichte gibt und "Summer" leider nur auf den 3. weil es einfach zu viele Widerholungen gab.
      4. Höllenzauber
      Großartiger Cartoon! Stalling bedient sich hierbei Gounods "Todesmarsch für eine Marionette", eine sehr schöne Melodie, von der heute nur noch der Anfang als Titelmusik von Alfred Hitchcocks TV-Serie aus den 50er-Jahren bekannt ist (Die ich aber zugegebenermaßen auch dadurch kennen gelernt habe). Meine Lieblings-Gags sind wie der dreiköpfige Hund mit unterschiedliche Köpfen aufschnappt, kaut und runterschluckt und das nach dem Unfall eckige Männchen. Gab es damals schon abstrakte Kunst? Heute gehört so ein Seitenhieb darauf ja zum Standardrepetoire von Animation (ich erinnere mich z.B. an so eine Stelle bei "Darkwing Duck"). Der Effekt mit dem nah an die Kamera gehen ganz am Anfang kommt mir aber jetzt schon ein bisschen übertrieben vor, so wie bei 3D-Filmen heute.

      5. Die närrischen Zwerge
      Film war langweilig, viel nach-links-und-rechts-Gerenne. Konnte mich aber auch nicht so wirklich drauf konzentrieren, weil sämtliche Videos davon auf YouTube irgendwie Probleme haben. Das verlinkte ist im falschen Seitenverhältnis, also habe ich nach anderen gesucht, bei denen aber das Bild sich nach und nach aufzoomt. Am Schluss konnte ich dann nicht mal den "The-End"-Schriftzug vollständig sehen. Sehr merkwürdig.
      Aber a pros pos Titel: Hier wird wohl zum ersten Mal das für Disney-Cartoons typische Hintergrundmuster verwendet, diese Schraffur, die dann später immer rot war. Ich frage mich, wie sie das gemacht haben...

      6. Ein Sommernachtstraum
      Joah, so langsam reicht's mit den tanzenden Tieren. Jetzt fällt mir wieder ein, warum ich die SS bisher eher gemieden habe. Scheint damals übrigens die Hochzeit der Xylophonspieler gewesen zu sein. In jedem Cartoon taucht einmal der Gag auf, dass irgendwer auf irgendwem Xylophon spielt. So häufig wurde das Instrument wohl in keiner anderen Musik verwendet :D


      @TheLuckyRabbit Deine Rezension zu "Summer" gefällt mir :D
      Und @EnnyMay deine zu den Zwergen ist sehr interessant! Spannend zu lesen, was euch und besonders dir so alles auffällt. Auf soetwas wie die Tanzschritte zum Beispiel habe ich überhaupt nicht geachtet.
      Aw man, ich schaff es leider echt nicht, die Rezensionen zu verfassen. Also, nicht mehr heute und nicht mehr morgen. Mittwoch ist hier Feiertag, da sollte ich es schaffen. Tut mir echt mega leid, aber die To-Do Liste ist noch zu voll >.< 3 Kreuze, wenn die Woche vorbei ist!!!! Das sollte dann aber erstmal die Ausnahme sein. Die letzte Berufsschulwoche ist immer etwas stressiger als die anderen -.-

      Ich habe mir eure Rezensionen noch nicht durchgelesen, um mich nicht zu spoilern. ^^